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24.08.2009  | Netzcode: 1970670  |  1394 Mal gelesen.

Aus der Geschichte des Klöppelns

Das Kunsthandwerk des Spitzenklöppelns ist sehr alt. Im deutschsprachigen Raum fand es um die Mitte des 16. Jahrhunderts zunächst vor allem Verbreitung im Erzgebirge. Als in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Familien in Not gerieten, versuchte die bayerische Regierung um 1840 als neue Heimarbeit anstelle des Webens das Klöppeln zu verbreiten. 1901 wurde die erste "Königlich Bayerische Klöppelschule" in Stadlern eröffnet. 1906 kam Schönsee und 1907 Tiefenbach dazu. Die Schulen wurden Ausgangs- und Mittelpunkt für Heimarbeit. Die Tageseinnahme einer Klöpplerin lag bei 1,50 Mark. In den Zeiten des "Wirtschaftswunders" ließ das Interesse nach, die drei staatlichen Schulen wurden in den 70er Jahren geschlossen. (bl)

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