Speinshart
Je verrückter, desto besser
Manche Rennfahrer setzen sich schon vor dem Start bei Teamvorstellung in Szene
Es war ein Auftakt so ganz nach dem Geschmack des renn-verrückten Publikums: Das 24- Stunden-Mofarennen am Barbaraberg begann am Freitagabend wieder mit einer Teamvorstellung. Nur im vorigen Jahr hatte man sie ausfallen lassen. Der Einfallsreichtum mancher Teams ist enorm.Acht von 96 Teams gemeldeten Mannschaften nutzten die Gelegenheit, sich im Festzelt auf der großen Bühne zu präsentieren. Während sich die einen einfach nur hinstellten und ihre Namen ins Publikum riefen, gingen andere in die Vollen.
Allen voran die "Mofawikinger" aus Gerbershausen, das Team "Windage" aus Westheim und das "KO Racing Team" aus Schwarzenfeld. Alle drei machten mit ziemlich ausgefallen Bühnenshows von sich reden. Sieger wurden die "Mofawikinger", die mit selbst gebauten Schiffen die Bühne eroberten. Abgerundet wurde das Schauspiel mit vielen Feuereffekten.
Nicht weniger schräg die Präsentation der Schwarzenfelder, die ein Herren- und ein Damenteam getrennt ins Rennen und gemeinsam auf die Bühne schickten. Die "KO Racer" setzten ebenfalls auf viele Effekte, die sie mit Hilfe eines Trennschleifers erzeugten. Doch machten sich auch die drei Rennfahrerinnen in ihrem Abend-Outfit nicht schlecht auf der Bühne. Abgerundet wurde die unterhaltsame Show vom Team "Windage", das in weißen Overalls und mit Kettensägen für ein Spektakel sorgte. Die Besucher dankten es allen mit lautstarkem Beifall.
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