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Von (mp)  |  17.08.2009  | Netzcode: 1959899  |  1901 Mal gelesen.
Neunburg vorm Wald

Naturerlebnis ohne Rummelplatz

Erholung am Ufer des Eixendorfer Sees - Infrastruktur ausgebaut - Mehr als nur Angeln und Segeln

Neunburg vorm Wald. (mp) Eine leichte Brise streicht durchs Ufergras, tausendfach bricht sich das Sonnenlicht auf dem Wasser, Wiesen und Wälder säumen die Ufer: Der Eixendorfer See spielt in der Urlaubsregion rund um Neunburg vorm Wald eine bedeutende Rolle und ist "ein Highlight im Oberpfälzer Seenland", wie Tourismusamtsleiter Werner Dietrich feststellt.

Erholung am grünen Ufer: Kein "Rummelplatz", wie
Erholung am grünen Ufer: Kein "Rummelplatz", wie an anderen Gewässern, erwartet den Erholungssuchenden am Eixendorfer See. Hier kann der Alltagsstress in "naturbelassener Umgebung" vergessen werden. Bilder: Götz (3), Mardanow (1)
Der Stausee war 1972 als Schutz vor den Schwarzach-Hochwassern errichtet worden. Und es dauerte nicht lange, bis der Freizeitwert des 110 Hektar großen und fast sieben Kilometer langen Gewässers entdeckt wurde: 1976 gründete sich am Westufer der Yachtclub Neunburg und der Einsatz des örtlichen Fischervereins (seit 1978) hat den See als Raubfischgewässer in ganz Deutschland bekannt gemacht.

Statist will Hauptrolle



Doch nicht nur Petrijünger und Segler finden hier ein Dorado. Seit diesem Frühjahr ist die touristische Infrastruktur rund um den See enorm bereichert worden. Mit Rastplätzen, Picknick- und Liegewiese, "Sandstrand", Beachvolleyballfeld und einem 15 Kilometer langen Rundweg um die Talsperre ist der Erholungsfaktor an den Ufern deutlich gestiegen. Im Oberpfälzer Seenland soll der bisherige "Statist" Stausee damit künftig eine Hauptrolle bei Feriengästen und Erholungssuchenden spielen.
Austoben und den Sand zwischen den Zehen spüren:
Austoben und den Sand zwischen den Zehen spüren: Am Südufer des Eixendorfer Sees, unweit des Jugendzeltplatzes in Gütenland, hat die Stadt Neunburg ein Beachvolleyballfeld angelegt.

"Wir wollen den Eixendorfer See so präsentieren, dass er sich von den anderen Seen deutlich abhebt", erklärt Werner Dietrich. Man wolle keinen "Rummelplatz" wie an anderen Wassern im Landkreis, sondern setze vielmehr auf das Prädikat "naturbelassen". Dass die Algenblüte den See während langer Hitzephasen im Sommer nach wie vor grün färbt, wird nicht verschwiegen - aber schließlich wolle man den See auch gar nicht als Badegewässer bewerben. Dietrich: "Die Ruhe, die malerische Gegend - damit können wir punkten."

Am Ufer Wissen tanken



Doch nicht nur Erholungssuchende, auch Wissbegierige sind am See gut aufgehoben: Drei Stationen des Fischlehrpfads durchs Seenland sind am westlichen Ufer zu finden, die "Eixendorfer Seerunde" informiert über Bau und Funktionsweise der Talsperre. Weitere Thementafeln lassen die Vergangenheit lebendig werden und berichten über frühere Ansiedlungen wie beispielsweise die "Obermühle": Sie versank beim Bau des Sees in den Fluten.

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