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Geschichte
Haltestelle für älteste Kutschenlinie
Neukirchen-Balbini. (mp) Zwei bedeutende Verkehrswege prägten die Geschichte der ältesten Marktgemeinde im Landkreis Schwandorf. Neukirchen-Balbini befand sich an einem uralten Verbindungsweg zwischen Bayern und Böhmen und war Haltepunkt für eine der ältesten Postkutschenlinien der Oberpfalz.
Einem geistlichen Herrn verdankt der Ort seinen letztendlichen Namen: Im Jahr 1298 wird in Urkunden ein gewisser Paldewinus erwähnt, der offensichtlich Taufpate war: "Neukirchen des Paldewinus" - auf lateinisch Paldenivi. Schon 160 Jahre zuvor war "Nuinkhirchen" erstmals erwähnt worden. Doch soll der Ort bereits vor dem Jahr 1000 gegründet worden sein.
Ein genauer Beleg darüber, wann der Ort zum Markt erhoben wurde, ist nicht erhalten. Allerdings wird durch eine Urkunde aus dem Jahr 1303 belegt, dass Neukirchen-Balbini schon vor 1300 diesen Status erhalten haben muss. Die Existenz eines Marktprivilegs wird durch eine Urkunde des Pfalzgrafen Otto II. von Moosbach im Jahr 1467 nachgewiesen.
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