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Speinshart
Materialschlacht auf betonharter Piste
Weiterer Triumph der Seitenthaler "Mafia- Racer" beim 24-Stunden Mofarennen am Barbaraberg
Speinshart. Die Sommerhitze verwandelte die Rennstrecke in eine knüppelharte Piste, die Mensch und Maschine alles abverlangte. Da half auch das mehrfache Wässern nichts. Der Boden blieb hart wie Beton. Nur wenige Teams kamen beim 24- Stunden-Mofarennen am Barbaraberg mit dieser Situation klar. Entsprechend schnell kristallisierten sich die Spitzenmannschaften heraus, die bis zum Schluss verbissen um jede Runde Vorsprung kämpften.
Schon am Samstagabend konnte das Seitenthaler "Bergmafia Racingteam" den Etappensieg feiern. Die Vorjahressieger gaben mit ihren härtesten Verfolgern, den "Schlammschluckern" aus Trabitz und den MSC-Racern aus Euerdorf, bis zum Schluss den Ton an, konnten aber einen hauchdünnen Vorsprung über die Runden retten. Am Ende entschied wohl die bessere Taktik. "Wenn die Technik ausgereift ist, bleibt nur noch der Faktor Mensch, der den Ausgang entscheiden kann", meinte ein Fahrer aus den Spitzenteams.Nachdem sie kaum nennenswerte Probleme mit der Maschine hatten und nur zum Tanken in die Box mussten, galt es, Stärken und Schwächen der Mannschaften zu analysieren. So hat zum Beispiel das "Bergmafia Team" ausgerechnet, dass einer ihrer Fahrer nach dem Wässern pro Runde acht Sekunden schneller ist als die Konkurrenz. Mit solch knallharten Fakten sehnten die Titelverteidiger den nächsten Sieg herbei.
Hartnäckige Verfolger
Aber die Konkurrenz schlief auch nicht. Sie setzte darauf, in "Trockenzeiten" den Verlust wieder aufzuholen. Wenige Stunden vor Schluss waren die Mit-Verfolger aus Euerdorf abgehängt. Sie hatten mehrere Probleme mit ihrem Mofa und konnten das Rennen aus eigener Kraft nicht mehr für sich entscheiden.
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