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13.08.2009
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Wondreb
Geschwindigkeit ist nicht alles
Mit der richtigen Strategie und neuer Maschine wollen die "Schulstraßen-Racer" gewinnen
Wondreb. (tr) "Das ist wie eine Schlacht", sind sich die fünf Jungs einig. Das Event, das sie beschreiben, geht am Wochenende in Speinshart über die Bühne. Unter dem Motto: "Hart, knallhart, Speinshart"! startet am Samstag um 7.30 Uhr das 13. Mofarennen.
"Und diesmal dürft ihr euch warm anziehen...", lautet die Botschaft der "Schulstraßen-Racer Woundara" an die rund 120 Konkurrenten. "Unser Ziel ist der Sieg", so Chefmechaniker Erhard Kraus, der von seinem Team auch der Ross Brawn der Mofaschrauber genannt wird.
Neben "The Brain" ist Klaus Härtl der zweite Mechaniker, der dafür verantwortlich zeichnet, dass die neue Maschine die Konkurrenz alt aussehen lässt. Neun Sekunden Rückstand pro Runde musste das Team im vergangenen Jahr gegenüber den Favoriten hinnehmen. Platz 13 erreichten sie 2007, im vergangenen Jahr wurden sie elfte.
Heuer wollen es die Wondreber Schrauber wissen und den Ton beim Kult-Event angeben. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, trainieren die Fahrer Gerd Köstler (21 Jahre), Benjamin Trenner (20) und Jürgen Siller (35) seit Wochen auf einem Stoppelfeld nahe der Ortschaft. Fernab jeglicher Zivilisation liegt die Teststrecke, denn die Spione der Konkurrenz lauern überall und zu jeder Zeit.
Die Jungs sind heiß auf das Rennen und zu allem entschlossen. Seit sechs Wochen tüftelt das Team an der neuen Maschine. Modernste Elektronik und feinste Mechanik wurden verbaut, um diesmal das Feld in die Schranken zu weisen.
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Geschwindigkeit ist nicht alles
Mit der richtigen Strategie und neuer Maschine wollen die "Schulstraßen-Racer" gewinnen
Beispielsweise soll eine Vergaser-Innenbeleuchtung den Sprit schneller an seinen Bestimmungsort bringen und damit wichtige Zehntelsekunden innerhalb der Runden bringen. "Klar funktioniert das", behaupten die beiden Mechaniker, "weil der Treibstoff jetzt ja viel besser sieht". Weitere Einzelheiten verrät das Team aber nicht.
Die Konkurrenz ist stark, kommt aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 120 Teilnehmer werden diesmal wieder dabei sein. Und es wären viel mehr, hätten sich die Organisatoren nicht einen raffinierten Plan ausgedacht, um das Teilnehmerfeld zu begrenzen. Bei der Anmeldung sind ebenso Schnelligkeit und Strategie gefragt, wie auf dem ein Kilometer-Rundkurs. Stündlich wechseln die Fahrer, alle zwei Stunden wird die Maschine beim Boxenstopp gewartet.
Vom Typ her ist sie ein handelsübliches Zündapp-Mofa. 70 Prozent Originalteile muss das Mofa aufweisen. Das ganze Jahr über haben "The Brain" und seine Kumpane getüftelt die Maschine technisch von der Konkurrenz ab zu heben. 500 Arbeitsstunden haben sie in das Sportgerät investiert.
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Wondreb
Geschwindigkeit ist nicht alles
Mit der richtigen Strategie und neuer Maschine wollen die "Schulstraßen-Racer" gewinnen
"Geschwindigkeit ist nicht alles", erklärt Erhard Kraus. Der 34-Jährige Industriemechaniker sieht da eher Potenzial in der Aerodynamik, beim Gewicht, diversen Manipulationen am Auspuff. "Das Gesamtpaket muss stimmen." Aber mehr will er nicht verraten, vermutet er doch schon wieder zwei Spione, verkleidet als harmlose Passanten, die rein zufällig an der Garage vorbeigehen und neugierig ihre Blicke schweifen lassen.
Bereits am Freitag reist das Team an. Bevor die Maschine auf die Rennstrecke darf, muss sie erst mal die strenge Kontrolle des TÜV überstehen. Unterstützt werden die Jungs von rund 150 Fans aus dem Stiftland.
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