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Wondreb
Geschwindigkeit ist nicht alles
Mit der richtigen Strategie und neuer Maschine wollen die "Schulstraßen-Racer" gewinnen
Wondreb. (tr) "Das ist wie eine Schlacht", sind sich die fünf Jungs einig. Das Event, das sie beschreiben, geht am Wochenende in Speinshart über die Bühne. Unter dem Motto: "Hart, knallhart, Speinshart"! startet am Samstag um 7.30 Uhr das 13. Mofarennen.
"Und diesmal dürft ihr euch warm anziehen...", lautet die Botschaft der "Schulstraßen-Racer Woundara" an die rund 120 Konkurrenten. "Unser Ziel ist der Sieg", so Chefmechaniker Erhard Kraus, der von seinem Team auch der Ross Brawn der Mofaschrauber genannt wird.Neben "The Brain" ist Klaus Härtl der zweite Mechaniker, der dafür verantwortlich zeichnet, dass die neue Maschine die Konkurrenz alt aussehen lässt. Neun Sekunden Rückstand pro Runde musste das Team im vergangenen Jahr gegenüber den Favoriten hinnehmen. Platz 13 erreichten sie 2007, im vergangenen Jahr wurden sie elfte.
Heuer wollen es die Wondreber Schrauber wissen und den Ton beim Kult-Event angeben. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, trainieren die Fahrer Gerd Köstler (21 Jahre), Benjamin Trenner (20) und Jürgen Siller (35) seit Wochen auf einem Stoppelfeld nahe der Ortschaft. Fernab jeglicher Zivilisation liegt die Teststrecke, denn die Spione der Konkurrenz lauern überall und zu jeder Zeit.
Die Jungs sind heiß auf das Rennen und zu allem entschlossen. Seit sechs Wochen tüftelt das Team an der neuen Maschine. Modernste Elektronik und feinste Mechanik wurden verbaut, um diesmal das Feld in die Schranken zu weisen.
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