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Von (hwk)  |  12.08.2009  | Netzcode: 1952614  |  1137 Mal gelesen.
Speinshart

Aufatmen nach dem Startschuss

Strapaziöse Vorbereitungen verlangen auch den Organisatoren des Mofarennens alles ab

Speinshart. (hwk) Wenn am Wochenende die Mofas am Barbaraberg ihre Runden drehen, können die Verantwortlichen der "Weekend Warriors" erst einmal Luft holen und sich etwas entspannen. Denn bis dahin haben sie, wie jedes Jahr bei der Vorbereitung des 24-Stunden-Rennens, eine Unmenge Arbeit bewältigt. Teilnehmer und Besucher bekommen davon nur selten etwas mit.

"Nach dem Rennen ist vor dem Rennen", lautet die Devise, sobald die Siegerehrung vorbei ist. Denn dann laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Wettkampf an. Was im Hintergrund alles organisiert werden muss, lässt sich kaum aufzählen. Dazu dienen jedes Jahr zwölf Monatssitzungen des Vereins und 18 Sitzungen des Rennausschusses.

Zeitraubender Aufbau



Die vielen Auflagen und Vorgaben sind längst nicht alles, worauf der Motorradclub achten muss. Besonders aufwendig und zeitraubend ist der Aufbau wenige Tage vor dem Rennen.

So müssen zum Beispiel über 1000 Absperrpfosten in den Boden gerammt, ein großes Festzelt aufgestellt, Rennstrecke und Boxengasse auf- und wieder abgebaut werden. Es dürfen nicht mehr als 100 Teams an den Start gehen, lautet eine Vorgabe des Landratsamtes. Und es darf zum Beispiel auch nicht 24 Stunden durchgefahren werden, wie es ursprünglich geplant war. Aspekte wie die Nachtruhe für Mensch und Tier waren ausschlaggebend, dass das Rennen auf zwei Tage aufgeteilt wurde. Im Interesse des Umweltschutzes muss für die Boxengasse ein Bretterboden verlegt werden, der unterhalb mit einer festen Kunststofffolie abgedichtet wird, damit keine Flüssigkeiten im Boden versickern können.

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