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Von (ads)  |  30.07.2009  | Netzcode: 1934716  |  562 Mal gelesen.
Godlricht

Verweise als legitimes Beweismaterial

Abi-Jahrgang 1977 bis 1979 des GMG feiert ein Wiedersehen - Mendels satirische Zukunftsvisionen

Fünf Jahre ist es her, dass sich der Abiturjahrgang 1977 bis 1979 des Gregor-Mendel-Gymnasiums zum letzten Mal getroffen hatte. Dementsprechend groß war dann die Wiedersehensfreude der rund 50 ehemaligen Schulkameraden bei ihrem Treffen. Sie feierten ein Doppeljubiläum, denn in diesem Jahr begehen die Jahrgangsjüngsten ihren 50. Geburtstag und der Schulabgang jährt sich zum 30. Mal.

Eine beachtliche Organisationsarbeit stand hinter Wolfgang Schmidt, Helmut Strobl, Toni Preischl, Wolfgang Seitz und Alfons Mertel, bis das Klassentreffen a auf dem Gelände der Schreiner Alfons Mertel in Godlricht auf die Beine gestellt war. Der Austausch von Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit wurde mit zahlreichen "Beweismaterialien" wie Verweisen, Schülerausweisen, Dias und Fotos verlebendigt.

Am Abend sorgte bei gegrilltem Spanferkel eine Bläserabordnung der GMG-Bigband für gehobene Stimmung. Inzwischen hatten sich auch drei ehemalige Lehrkräfte, Hans-Peter Oechsner, Karl Kiepfer und Hermann Mendel eingefunden.

Letzterer kam mit einer Satire der Extraklasse im Gepäck. "Radio Frequency Identification (RFDI) im Gymnasium" lautete der Titel. Dabei spann Mendel Zukunftsvisionen ähnlich wie in dem Roman "1984" von George Orwell und machte sich Gedanken darüber, wie Lehrer, Schüler und Eltern mit Hilfe von RFDI in Zukunft automatisch identifiziert und lokalisiert werden könnten.


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