Von Heinrich Mayer |
28.05.2009
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Nittenau
Mit sich und der Welt im Reinen
Max Götzer feiert heute seinen 80. Geburtstag - Eine "Institution" in Nittenau - Lebensfreude nie verloren
Gesundheit für sich und die ganze Familie sowie Erhalt der inneren Zufriedenheit: Das wünscht sich Max Götzer am heutigen Donnerstag. Wenn er am Abend seinen 80. Geburtstag feiert, dann werden sich viele Freunde und Wegbegleiter dieser Intention anschließen.
Eine Gemeinschaft profitiert von Menschen, die Lebensfreude verbreiten und Verantwortung übernehmen. Einer von ihnen ist der Götzer Max, zeit seines Lebens eine "bekannte und geschätzte Größe" in Nittenau.
"Eine harte Zeit"
"Ich habe keine Feinde", ist er sich sicher. Er könne jedem in die Augen schauen, habe immer versucht, mit den Menschen klarzukommen. Wer ihn kennt weiß, dass diese Einschätzung wohl zutrifft.
"Es war eine harte Zeit damals", erinnert sich der Jubilar an die Kinder- und Jugendjahre zurück. 1929 geboren, wächst er mit sieben Geschwistern auf. Mit 15 beginnt er die Lehre beim Michl-Mauerer, legt 1947 die Gesellenprüfung ab. Die Arbeit vor Ort ist knapp und so geht Max Götzer 1951 nach Nürnberg, wo er auch noch eine Stukkateur-Ausbildung "draufsetzt". Eine Mark und fünf Pfennige in der Stunde verdient er 1951 in der Frankenmetropole, zehn Jahre später sind es 2,20 DM. Die 48 Stunden-Woche bedeutet die Regel.
Von Heinrich Mayer |
28.05.2009
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Nittenau
Mit sich und der Welt im Reinen
Max Götzer feiert heute seinen 80. Geburtstag - Eine "Institution" in Nittenau - Lebensfreude nie verloren
Hausbau "nebenbei"
1962 zieht es den Max zurück in die Heimatstadt. Er macht nun etwas ganz anderes, pachtet das Kleber-Wirtshaus und bewirtschaftet es drei Jahre lang. "Nebenbei" baut er in Eigenleistung sein Wohnhaus im Schlößlgartenweg. Auf diese Leistung ist Max Götzer besonders stolz. Danach arbeitet er bis zu seinem Ruhestand wieder auf dem Bau.
Seit 1969 ist er mit seiner Frau Marianne verheiratet. Zwei Töchter entstammen dieser Ehe, ein Sohn aus der früheren Beziehung. Sie alle und sieben Enkel sind heute Abend mit von der Partie. Neben der harten Arbeit bestimmen schon immer der Sport und die Musik das Leben des Jubilars. Als "alter Turner" leitet der Max ab 1962 das Training, fungiert 25 Jahre lang als Chef der Gymnastikdamen. Ebenso lang steht seither die Abnahme des Sportabzeichens auf seinem Programm, zusammen mit Erwin Gebhart. Dass der TSV ihm die Ehrenmitgliedschaft verlieh, sei nebenbei erwähnt. Politisch interessiert ist Max Götzer ebenfalls. Seit 1962 gehört er der SPD an. Endgültig zur "Institution" wird der Jubilar, als er 1986 sein Trödler-Geschäft im Stadel am Unteren Torweg aufmacht. Unzählige von ihm restaurierte Möbelstücke finden ihre Abnehmer, auch alte Bücher, Schallplatten und vieles mehr. Seit 2001 führt Tochter Sonja die Geschäfte, seit zwei Jahren im Neubau an der Wulkersdorfer Straße. Der "Trödler-Max" hilft aber immer noch fleißig mit.
Von Heinrich Mayer |
28.05.2009
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Nittenau
Mit sich und der Welt im Reinen
Max Götzer feiert heute seinen 80. Geburtstag - Eine "Institution" in Nittenau - Lebensfreude nie verloren
Die Ziehharmonika
Stets parat hält Max Götzer seine Ziehharmonika. Zahllose Veranstaltungen und Feiern gingen und gehen unter seiner musikalischen Begleitung über die Bühne. Besonders im Fasching herrscht bei ihm "Hochkonjunktur". Die "Allotria" und vor allem das "Weiberkomitee" können dies bestätigen.
Den eingangs genannten Wünschen zum 80. will auch unsere Zeitung nichts hinzufügen. Außer vielleicht die Bitte: "Bleib so wie Du bist".
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