Von (kek) |
07.05.2009
| Netzcode: 1819182 | 168 Mal gelesen.
Auerbach
Sich aufeinander verlassen
Zweite Phase des Gewaltpräventionsprojektes Jupiter an der Hauptschule
Auerbach. (kek) "Note Eins mit Stern": Diese Note vergaben an der Auerbacher Hauptschule nicht Lehrer an Schüler sondern umgekehrt. Die Klasse 8M gibt sie all ihren Lehrern und Pädagogen, mit denen sie die zweite Phase des Gewaltpräventionsprojektes Jupiter (SRZ berichtete) hinter sich gebracht haben. Und natürlich dem tollen Projekt selbst.
Über Gewalt und Prävention hatten die Schüler zunächst die Theorie in der ersten Phase des Projekts: Die Polizei sprach über Formen und Ursachen von Gewalt. Vor kurzem ging es dann in der zweiten Phase in die Praxis.
Teamfähigkeit erlernen
Das Ziel: Gemeinschaftsgefühl und Teamfähigkeit erlernen und die Schüler letztendlich zu einem friedlichen Miteinander zu bewegen. Dazu fuhr die Klasse drei Tage mit einem festen Betreuerteam, bestehend aus Polizeibeamten (Jörk Kaduk), Mitarbeitern des Jugendamts (Julia Schötz und Sabine Gleißner) sowie den Lehrkräften Gerhard Bruckner, Heike Dobmann und Arthur Schriml nach Hirschbach in der Hersbrucker Schweiz.
Wenngleich die Klasse 8M eine gute Klassengemeinschaft ist und Gewalt dort offenbar kein Problem ist - das Projekt Jupiter zeigte auch dort Wirkung. Am ersten Tag wurden die Schüler auf das Thema Gewalt und Teamverhalten eingestimmt. Theoretisch und spielerisch sollten die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen, Bedürfnisse und Probleme erarbeitet werden.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (kek) |
07.05.2009
| Netzcode: 1819182 | 168 Mal gelesen.
Auerbach
Sich aufeinander verlassen
Zweite Phase des Gewaltpräventionsprojektes Jupiter an der Hauptschule
Ein Spiel dürfte den Schülern dabei nicht mehr aus dem Kopf gehen. Das so genannte Gefängnisspiel brachte die Schüler offenbar schon fast zur Verzweiflung. Alle fliehen über eine "Gefängnismauer" - ein Seil, das nicht berührt werden darf - ohne dass jemand zurück bleibt.
Nach vielen Diskussionen, wie denn dies zu schaffen sei, hat es am Ende auch geklappt. Die Erkenntnis: "Wir können die schwierige Sache nur zusammen schaffen", sagt Bastian "und nur dann, wenn wir einander vertrauen". Lukas: Man braucht eine bestimmte Teamfähigkeit und den Zusammenhalt in der Klasse". Bastian reflektierte schon in die Zukunft: Das ist die Teamfähigkeit, die später auch in vielen Berufen gefragt ist. "Wir haben niemanden ausgeschlossen und zusammengehalten", betont Lena: "Bei uns gibt es keine Außenseiter". Das Vertrauen in den Mitschüler und die Teamfähigkeit wurden am darauf folgenden Tag dann auf die Probe gestellt. Zusammen ging es zum Klettern auf den Höhenglücksteig. Dabei ist man zwar selbst gesichert, aber die Schüler waren in Gruppen zu dritt unterwegs, mit Seilen verbunden, voneinander abhängig. Es konnte niemand voranstürmen, niemand zurückbleiben.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (kek) |
07.05.2009
| Netzcode: 1819182 | 168 Mal gelesen.
Auerbach
Sich aufeinander verlassen
Zweite Phase des Gewaltpräventionsprojektes Jupiter an der Hauptschule
Nur positive Reaktionen
"Es gab nur positive Reaktionen auf das Klettern und hat den Zusammenhalt und das gegenseitigen Vertrauen nochmals gestärkt", sagt Schriml, der die ausschließlich positiven Reaktionen auf das Projekt mit Erleichterung aufnimmt.
Immerhin war und ist dieses Projekt mit der Klasse 8M das Pilotprojekt im Landkreis Amberg-Sulzbach, wenn nicht darüber hinaus gewesen und wird schon in einer anderen Klasse und an der Volksschule Vilseck weitergeführt. Das Jugendamt möchte das Projekt gerne auf den Landkreis ausweiten.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Landrat Richard Reisinger: Alle sollen sich mit Amberg-Sulzbacher Land identifizieren können
Landrat Richard Reisinger stammt aus Sulzbach-Rosenberg, lebt dort, hat seinen Amtssitz in Amberg und versteht sich als Ansprechpartner für alle Amberg-Sulzbacher. Im Interview gibt er Einblicke in seine Tätigkeit und seine Einschätzung der Situation.
mehr...
(rlö) Trotz Badewetters fanden etliche Kinder am Internationalen Museumstag den Weg ins Erste Bayerische Schulmuseum, um hier mit Märchenerzählerin Tanja auf eine spannende Reise durch die Welt der
mehr...
Landrat Dr. Hans Raß will Bevölkerung Gebietsreform nahe bringen
(schß) Nicht nur in Hohenkemnath schlug die anstehende Gebietsreform hohe Wellen. Das damals rund 300 Einwohner zählende Dorf bildete eine eigene Gemeinde.
Landrat Dr. Hans Raß versuchte im
mehr...
Lehrer an Krötensee-Mittelschule erwerben E-Learning-Zertifikat - Individuelle Schülerförderung
Lehrkräfte der Krötensee-Mittelschule erwarben in einem sechswöchigen Online-Kurs E-Learning-Kompetenzen im Bereich "Lernplattform Moodle", deren Einführung und Nutzung an allen Grund- und
mehr...
(hoß) Die Herren 50 des TC Blau-Weiß mussten sich in der Bezirksklasse 1 bei ihrem Auswärtsspiel am Sonntag in Schmidgaden den klar überlegenen Gastgebern mit einem deutlichen 5:1 geschlagen geben.
mehr...
Konzert mit Arien und Songs an der Berufsfachschule für Musik wird zum Erlebnis
Die Berufsfachschule für Musik hat eine Sonderstellung: Sie ist offiziell für den Regierungsbezirk Oberpfalz, aber auch darüber hinaus überregional für gesangliche und instrumentale Vorbereitung von Talenten zuständig, die sich für ein Studium an Musikhochschulen qualifizieren wollen. Damit hat sie eine wichtige kulturelle Aufgabe, der sie durch die Leistungen ihrer Lehrkräfte mit großem Erfolg nachkommt. Das war beim KonzertAbend zu erleben.
mehr...
In Vertrauen auf Jesus feiern 32 Hahnbacher Kinder Erstkommunion
Empfangen von Orgel und Trompete zogen 32 Erstkommunikanten in die geschmückte Hahnbacher St.-Jakobus-Pfarrkirche ein. Gemeindereferentin Rita Weiß umrahmte mit dem Spontan-Kinderkirchenchor und
mehr...
Tastenmatinee der Städtischen Sing- und Musikschule bunt und vielfältig - Motivierendes Spiel
Einen Querschnitt der Arbeit am Klavier erlebte man bei der Tastenmatinee der Städtischen Sing- und Musikschule im Rathaussaal. Die Schüler von Ines Lunkenheimer, Konstantin Semilakovs, Gabriele
mehr...
Wegen Wasserschutz-Zone Auflagen für Michelfelder Baugebiet "Am Flembachgrund II"
Bereits im März hatte sich der Stadtrat mit der Ausweisung eines weiteren Baugebietes in Michelfeld beschäftigt. "Am Flembachgrund II" soll zwölf Parzellen beinhalten. Ein privater Investor, die Firma HD Bau aus Michelfeld, hat dieses Objekt gestartet. Am Mittwoch stand nun die Würdigung der eingegangenen Bedenken und Anregungen durch die beteiligten Behörden auf der Tagesordnung im Stadtrat.
mehr...