Von Kristina Dotzauer |
28.04.2009
| Netzcode: 1807615 | 687 Mal gelesen.
Amberg
Fast wie ein Abend mit guten Freunden
So jung und so charmant: Die 22-jährige Traunsteinerin Claudia Koreck bezaubert das Publikum im Musikomm
Voll war es am Freitagabend im Musikomm - trotz der mit 22 Euro recht teuren Tickets. Aber das war Claudia Koreck ihren Amberger Fans offensichtlich wert. Und wer kann der 22-jährigen Blondine aus Traunstein schon widerstehen? Mit einem fröhlichen "Servus! Grias eich!" läuft sie unbekümmert auf die Bühne und schaut begeistert ins Publikum, als könnte sie gar nicht fassen, dass alle nur wegen ihr gekommen sind. Auch ihre in Dialekt vorgetragenen Lieder strotzen nur vor dieser Leichtigkeit. Zwischen Blues, Soul, Pop und Singer-/Songwriter-Musik kann man ihren Stil ansiedeln. Koreck schreibt selbst und komponiert. Sie erzählt darin von alten Freundinnen, ihrer Weltreise - bei der sie unter anderem Station auf Hawaii machte - oder dem "Brummen und Brausen" in ihrer neuen Heimatstadt München. Zusammen mit ihren "drei Jungs", dem Gitarristen Andreas Dombert, Bassisten Andreas Schellinger und Schlagzeuger Manni Müller schafft sie es sofort, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Sie selbst beeindruckt nicht nur mit ihrer - mal lauten, mal leisen - Soulstimme: "Des hob I extra fia eich gleant", sagt sie und schnallt sich eine blaue E-Gitarre um.
Von Kristina Dotzauer |
28.04.2009
| Netzcode: 1807615 | 687 Mal gelesen.
Amberg
Fast wie ein Abend mit guten Freunden
So jung und so charmant: Die 22-jährige Traunsteinerin Claudia Koreck bezaubert das Publikum im Musikomm
Vor beinahe jedem ihrer "Liadl" beschreibt Koreck deren Entstehung oder zumindest eine Anekdote aus ihrem Leben. Dadurch schafft sie eine Atmosphäre wie bei einem Abend mit guten Freunden. Und das kommt beim Publikum gut an, lauthals singen sie mit - egal ob angehender Rentner oder junges Mädchen.
Kein Wunder, dass ein lautes "Ohh!" zu hören ist, als Koreck ihr "letztes Liadl fia heit Nocht" ankündigt. Aber die Zuhörer werden nicht enttäuscht: Als das Publikum sie mit lauten "Zugabe"-Rufen auf die Bühne zurückholt, gibt sie noch drei Kostproben aus ihren zwei Alben, "Fliang" und "Barfuaß um die Welt", zum Besten.
Doch eine Sache stört, so leichtfüßig und frei sie auf der Bühne scheint, fehlen diese Eigenschaften in ihren Liedern. Die scheinen textlich an manchen Stellen etwas holprig ("I muas dir sogn wos I fui/Und I fui so vui!"). Trotzdem, live ist sie einfach eine Schau - und deshalb jeden Preis wert.
Im Sommer waren noch über 4000 Mitarbeiter betroffen - Gewerkschaft zieht Krisen-Bilanz
Die Wirtschaftskrise hat auch in der nördlichen Oberpfalz deutliche Spuren hinterlassen. Im Vorjahr verloren im Zuständigkeitsbereich der Amberger IG Metall 1295 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, dazu kamen 1070 Leiharbeiter. Nachdem die Grammer AG im Januar angekündigt hatte, sich von 236 Mitarbeitern zu trennen, gibt es nun die erhoffte frohe Kunde: Siemens beendet am Amberger Standort ab April die Kurzarbeit.
mehr...
Kindertheaterfestival: Chapeau Claque siegt - Tolle Woche
Jeder Mensch sollte lernen, seine Angst zu überwinden und mit Mut und Freude durchs Leben zu gehen. Das war die Botschaft des letzten Stücks der Kindertheaterfestivalwoche (KIT), die am Freitag im
mehr...
OB Wolfgang Dandorfer findet Dresdener Köder-Modell auch für Amberg eine Überlegung wert
Dresden hat es vorgemacht, bei Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer hat es sich zumindest als Idee festgesetzt: 150 Euro Prämie für jeden Studenten, der in die Stadt zieht. "Ich muss mir mal überlegen, ob ich auch solche Köder auslege", meinte Dandorfer am Mittwochabend beim Empfang der Stadt für Professoren der HAW im Kleinen Rathaussaal.
mehr...
HAW-Präsident: Technologiecampus braucht Signale der ganzen Region
"Wenn wir Leuchttürme errichten wollen, müssen wir wegkommen von diesem Kirchturmdenken." HAW-Präsident Prof. Erich Bauer nutzte den Empfang der Stadt für die Professoren der Hochschule (siehe Seite 17) nicht nur, um eine Überwindung des "latenten Dualismus Amberg - Weiden" anzumahnen, sondern er forderte auch die Unterstützung der gesamten Region, um die HAW auf dem Weg zu einem Technologiecampus voranzubringen.
mehr...
KAB Dreifaltigkeit übernimmt Mitglieder aus St. Martin - Jubilare geehrt
Pfarrer Ludwig Gradl ist neuer KAB-Präses: KAB-Sekretär Thomas Nickl überreichte ihm bei der Jahreshauptversammlung der KAB Dreifaltigkeit seine Ernennungsurkunde. Die Ehrung langjähriger Mitglieder war ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenkunft.
mehr...
OB Dandorfer spricht bei CSU Sebastian über demographische Entwicklung
"Bestanderhaltungsniveau ist ein saublödes Wort, aber ich habe es mit drei Kindern mehr als erfüllt": Würden alle Amberger dem Beispiel ihres Oberbürgermeisters Wolfgang Dandorfer folgen, wäre der eine Sorge los - die um die künftige Bevölkerungsentwicklung. Mit dem demographischen Wandel befasste sich der OB bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Sebastian in der "Alten Kaserne".
mehr...
Major Knockout sind wieder da - Die Rückkehr der besten Rockband der Region ist ein einziges Fest
Wie sang der gute, aber auch schon etwas betagte Mick Jagger dereinst? "Es ist nur Rock'n'Roll. Aber ich mag ihn, ja das tu ich." Und das war es auch, was Major Knockout ihrem Publikum am Donnerstag
mehr...
Prostituierte im Appartement überfallen - Berufungsprozess vor der Jugendkammer
Sie wollen nicht ins Gefängnis. Doch das dürfte schwierig werden für vier junge Männer. Sie hatten im Juni 2008 eine Prostituierte in ihrem Amberger Appartement überfallen, misshandelt und ausgeraubt.
mehr...
Eine Ausstellung im Europahaus zeigt Stadtansichten
"Amberg zu Gast in Pilsen" - dieses Motto gilt bis einschließlich 26. März in der Galerie des Europahauses der rund 170 000 Einwohner zählenden und damit viertgrößten Stadt der tschechischen
mehr...
Lob für die Tarifeinigung - Brustzentrum "sensationell"
"Gott sei Dank haben wir es wieder einmal geschafft, kein Defizit oder eine Unterdeckung ausweisen zu müssen": Klinikumsvorstand Wilhelm Daller legte dem Verwaltungsrat am Mittwoch für 2010 einen
mehr...