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18.03.2009  | Netzcode: 1757225  |  382 Mal gelesen.

Mit "Jupiter" Gewalt vermeiden

Präventionsprojekt an der Hauptschule der Bergstadt gestartet - Kooperation wichtig

"Jupiter - Miteinander statt gegeneinander" heißt ein Präventionsprojekt gegen Gewalt an der Hauptschule Auerbach. Es dürfte zumindest im Landkreis Amberg-Sulzbach ein Pilotprojekt sein. Jupiter ist die Abkürzung für "Jugendprävention im Team - Erfahrungen realisieren". Diese Woche stellten die Verantwortlichen das Projekt im Rathaus vor.

Ziel des Projekts ist es, Schüler ab den achten Klassen dauerhaft zu einem friedlichen und gesetzestreuen Miteinander zu bewegen (näheres dazu im Infokasten). Das Besondere daran ist, so betonten Projektleiter Lehrer Arthur Schriml und der Leiter des Jugendamts Amberg-Sulzbach, Thomas Schieder, die "Beteiligung eines großen Personenkreises", sprich: von vier Behörden. Die Stadt Auerbach und deren Hauptschule, die Polizeiinspektion (PI) Auerbach sowie das Kreisjugendamt ziehen dabei an einem Strang.

Initiative der Polizei



Den Ball ins Rollen gebracht hatten die Präventionsbeamten der Auerbacher Polizei Jörk Kaduk und Andreas Trenz, die zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen des Jugendamts sowie Arthur Schriml als Leiter zum Arbeitskreis Jupiter gehören. Werner Gradl von der Stadtverwaltung, der sich um die Verwaltung und das Sponsoring kümmert, komplettiert das Team.

"Wir wussten nicht, das ein Attentäter von Winnenden uns die Vorgabe für diese Projektpräsentation gibt", meinte Bürgermeister Joachim Neuß bitter. Es sei auch im Interesse der Stadt, speziell ihrer Jugendarbeit, Gewalt einzudämmen und eine Gewaltprävention zu unterstützen. Vorurteilen gegenüber Jugendlichen erteilte er eine klare Absage.

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