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Eschenbach
Energieeffizienz von rund 90 Prozent
Eschenbacher Schulzentrum bald komplett mit erneuerbaren Energien aus der Region versorgt
Eschenbach. (stg) Landrat Simon Wittmann sprühte förmlich vor Begeisterung: "Wir haben jetzt schon den Beweis, dass es sich lohnt!" Dabei ist erst der erste Schritt gemacht mit dem Ziel, das Eschenbacher Schulzentrum komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
Im Beisein von Vertretern der Kreistagsfraktionen, Behörden und beteiligten Firmen sowie dem Eschenbacher Bürgermeister Peter Lehr und seinem Vorgänger Robert Dotzauer wurde das Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk (BHKW) in der Schwimmhalle mit neu entwickelter Abwärmeverstromung vorgestellt. Fundierte Erläuterungen gaben Alois Vollath, Energieberater am Landratsamt Neustadt/WN, und Diplomingenieur Raphael Lechner vom Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden. Das Institut begleitet das Gesamtprojekt wissenschaftlich.Rapsöl aus der Region
Lechner sprach von einer "hohen Energieeffizienz" der Anlage: Rund 90 Prozent der Energie werden genutzt. Maßgeblichen Anteil an dieser Bilanz hat der elektrische Wirkungsgrad von etwa 46 Prozent.
"Im Gegensatz dazu werden bei der konventionellen Stromerzeugung zum Beispiel in Kohlekraftwerken elektrische Wirkungsgrade von lediglich 35 bis 45 Prozent erreicht", erklärte Lechner. Darüber hinaus werde dort die Abwärme in der Regel nicht genutzt, sondern über Kühltürme an die Atmosphäre abgegeben.
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