Kaum
Kommentar von Heinrich Mayer
Schonfrist
Die Brucker haben entschieden. Hans Frankl führt nun in Nachfolge seines Schwagers Joachim Hanisch das "Regiment". Die Fußstapfen, in die er treten muss, sind groß. Dessen ist sich Frankl sicherlich bewusst, wenngleich - wie er im Wahlkampf immer wieder betonte - er seine eigenen Vorstellungen in die Tat umsetzen will. Dabei sieht er sich mit einer massiven "Opposition" konfrontiert, die wenig Schonfrist geben wird.
Neben Robert Feuerer (CSU) brachte diese Wahl einen zweiten Verlierer. Helmut Faltermeier (SPD) stellte sich nach dem ersten Urnengang hinter den CSU-Bewerber, wohl auch in der Absicht, bei einem Erfolg Feuerers zum zweiten Bürgermeister "aufzurücken". Und Rudi Sommer (Grüne) muss seine vermuteten Ambitionen auf den dritten Bürgermeister oder einen weiteren Sitz im Bauausschuss ebenfalls aufgeben.
Noch ein Wort zum Wahlkampf, besonders in der Endphase: Einen Kandidaten verbal herabzusetzen, wie es Hans Frankl widerfuhr, fällt nicht unbedingt in die Kategorie "Fairness".
Diskriminierende Flugblätter sowie vor allem Droh- und Schmähanrufe (anonym, versteht sich) stellen nochmals eine andere Dimension dar. Damit sahen sich dem Vernehmen nach Robert Feuerer und seine Familie konfrontiert. "Unterste Schublade", mehr ist dazu nicht zu sagen.







