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Bruck
Lehrstellen für die Zukunft
Betriebe sollten in schlechten Zeiten antizyklisch handeln - Meinungen
Bruck. Es tut sich etwas an der "Ausbildungsfront" in Bruck und Umgebung. Wie gestern berichtet, gab es dazu im Rathaus einen "Runden Tisch", wurden am Ende von den anwesenden Unternehmern weitere Lehrstellen in Aussicht gestellt. Deutlich kam aber auch zum Ausdruck, dass der Informationsfluss einer Verbesserung bedarf.
Da sind zum einen die Schulabgänger. Rektor Alois Riedel und die Betreuungslehrer der Abschlussklassen schilderten eindringlich die prekäre Situation für 2009. Offenbar, so die Mutmaßung, warteten heuer viele Betriebe bis zum Zwischenzeugnis, um sich zu entscheiden, während bislang bereits Ende des jeweiligen Vorjahres eine mündliche Zusage erfolgt sei. Es gebe Schüler, die bereits bis zu 100 Bewerbungen versandt hätten, ohne Erfolg.Zu den Betrieben: Mancher Firmenchef ist nicht "glücklich" über die Situation. Eine Flut von Bewerbungen nütze wenig, war zu hören. Persönliche Vorstellung sei wesentlich erfolgversprechender. Und es passiere auch immer wieder, dass eingestellte Lehrlinge kurz vor Antritt abspringen würden, weil sie sich anderweitig entschieden.
Auch die Agentur für Arbeit geriet in die Kritik. Ihre Vertreterin wies diese nachhaltig zurück, erinnerte unter anderem an den Arbeitgeberservice ihres Hauses. Er komme auf Wunsch in die Schulen. Die Kooperation lohne sich. Klar wurde bei der Veranstaltung, dass viel über Betriebspraktika läuft. Hier wäre überlegenswert, ob die Schüler nicht schon früher in Betriebe hineinschnuppern sollten. Der Berufswahl täte dies gut.
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