- Seite 1
- Seite 2
Vor der Krippe im Forst
Wieder beeindruckende Feier am Heiligen Abend beim Franziskus-Marterl - Gedanken
Altenschwand/Wackersdorf. Er sah sich während der "WAA-Zeit" mit vielen Anfeindungen und Problemen konfrontiert. Am Heiligen Abend hielt Pfarrer Andreas Schlagenhaufer aus Kohlberg die ökumenische Andacht beim Franziskus-Marterl im Taxölderner Forst. Rund 150 Menschen eröffneten mit ihm die Feierlichkeiten zum Weihnachtsfest.
19 Jahre nach dem "Aus" der Wiederaufarbeitungsanlage ist die Marterl-Gemeinde existent wie eh und je. Und immer wieder versammeln sich die Menschen beim gewaltigen Kreuz und dem Franziskus-Gedenkstock im Forst unweit von Altenschwand. Auch am Nachmittag des Heiligen Abends war das so. Viele vom aktiven und friedlichen Widerstand sind nicht mehr dabei, andere - besonders aus der jüngeren Generation - nehmen ihren Platz ein. Wenn es irgendwie geht, kommt auch Altlandrat Hans Schuierer, eine Gallionsfigur im damaligen Kampf der Oberpfälzer gegen die geplante atomare Anlage. Er wurde am Mittwoch wieder besonders begrüßt."Globaler Größenwahn"
In die Runde blickend, sprach Pfarrer Andreas Schlagenhaufer von der "WAA-Familie", die das Gedenken an die schlimmen Jahre aufrecht erhalte und fortfahren werde, mahnende Zeichen zu setzen. Mit Blick auf Weihnachten erinnerte er an den "globalen wirtschaftlichen Größenwahn mit all seinen Symbolen", der nun alle negative Folgen zeitige. Auch die Kirche habe sich im Lauf ihrer Geschichte im materiellen Sinn schuldig gemacht.
- Seite 1
- Seite 2
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:
Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?
Dann registrieren Sie sich hier!Heute
Gestern








