Adventskonzerte des MRG versprühen Esprit und stimmen auf Weihnachten ein - Ambitioniertes Programm
Amberg. Wenn das Max-Reger-Gymnasium zu seinen Adventskonzerten einlädt, wissen die Gäste, worauf sie sich freuen dürfen: auf junge, motivierte Gymnasiasten, die als Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können vor einem großen Auditorium unter Beweis stellen - und das gleich an drei Abenden!
Das musikalische Triptychon eröffnete im Festsaal der Unterstufenchor unter der Leitung von Wolfgang Herrneder. Mit vier weihnachtlichen Sätzen erfreuten die klaren Stimmen der Buben und Mädchen das Publikum. Mit gleichem Esprit beeindruckten die "Klanghölzer" (Maria-Anna Feldmeier-Zeidler); die bekannten weihnachtlichen Melodien in einem ansprechenden Arrangement wurden zu Recht mit viel Beifall bedacht. Große Musikalität demonstrierten die Flötistinnen Teresa Kneißl und Antonia Meyer. Gemeinsam mit ihrer Begleiterin am Klavier, Martina Oelmeier, arbeiteten die drei Schülerinnen aus der Klasse 10a die wechselreiche Stimmung des spieltechnisch anspruchsvollen Stücks von Franz Doppler gekonnt heraus.
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10.12.2008
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Gymnasiales Niveau weit übertroffen
Adventskonzerte des MRG versprühen Esprit und stimmen auf Weihnachten ein - Ambitioniertes Programm
Kraftvolle Melancholie
Skrijabins Präludium für die linke Hand, dargeboten von Annemarie Kohl (K13), beeindruckte durch Klangtiefe und kraftvolle Melancholie. Die talentierte Pianistin vermochte, mit nur einer Hand ein eindrucksvolles Klanggemälde zu entfalten. Vierhändig ging es auf dem Klavier weiter: Susanne Raab (10a) und Michael Kohl (10c) zeigten ihr gut abgestimmtes Zusammenspiel bei Antonin Dvoraks "Slawischem Tanz". Überzeugend konnten die beiden das dem Stück so eigene Spektrum von stiller Heiterkeit und offenem Scherz darstellen.
Die Abiturientinnen Katrin Klose (Violine) und Annemarie Kohl (Klavier) verstanden es prächtig, den zauberhaften Charme des 2. Satzes von Griegs F-Dur-Sonate für Violine und Klavier technisch versiert und gut aufeinander abgestimmt zu präsentieren. Zweifelsfrei ein Höhepunkt war der Auftritt der Neuntklässerin Eva Wilde. Den 1. Satz aus Kabalewskis Klavierkonzert Nr. 3 konnte sie bravourös interpretieren; mit Leichtigkeit meisterte sie die komplexe Textur des Stücks. Der dritte Konzertabend wurde im Kongregationssaal fulminant vom Orchester des Max-Reger-Gymnasiums eröffnet. Mit Mozarts Sinfonie in A-Dur KV 201 wagte das Orchester ein ambitioniertes Programm, das ein normales gymnasiales Niveau weit übersteigt - und reüssierte meisterhaft.
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Gymnasiales Niveau weit übertroffen
Adventskonzerte des MRG versprühen Esprit und stimmen auf Weihnachten ein - Ambitioniertes Programm
Ungewöhnliche Beiträge
Gleiches gilt für die Solisten der K 13, deren Darbietungen das musische Profil der Schule eindrucksvoll unterstrichen: Die Sängerin Julia Christl verzauberte mit "A Holy Night". Moritz Kellner gelang eine sehr luzide Interpretation von Johann Sebastian Bachs Cellosuite d-Moll. In Mozarts Klarinettenquintett A-Dur konnte das Publikum Katharina Meiers herrlich weichen Klarinettenton erleben. Einen ungewöhnlichen Beitrag präsentierte Florian Gröninger, der bewies, wie elegant eine Tuba klingen kann, wenn man sie nur zu spielen versteht. Die Konzertreihe abzuschließen, obliegt dem Gemischten Chor. Eine abwechslungsreiche Zusammenstellung anspruchsvoller A-cappella-Sätze zeigte die Intonationsstärke und Klanghomogenität der jungen Sänger. Vier Sätze aus dem Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester von Saint-Saens bildeten den wirkmächtigen Schlussakkord des Konzerts. "Quare fremuerunt gentes" sang der Chor mit kraftvoller Eindringlichkeit.
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