Von (jr) |
21.11.2008
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Mitterteich
Discounter beschäftigen Bürger
Bei Versammlung gibt es nur wenige Anfragen an Bürgermeister Grillmeier
Mitterteich. (jr) Die Bürger Mitterteichs scheinen mit ihrer Stadt recht zufrieden zu sein, denn Bürgermeister Roland Grillmeier musste sich bei der Bürgerversammlung nur mit wenigen Beschwerden auseinandersetzen. Verschiedene Anfragen drehten sich um die Discountmärkte in der Stadt.
Franz Zeitler jun. waren die parkenden Lastwägen beim Discounter ALDI im Industriegebiet Birkigt ein Dorn im Auge. Grillmeier erklärte, dass diese Straße zu schmal geplant wurde. Eine Verbreiterung komme jedoch erst in Betracht, wenn dort Neuansiedlungen entstehen. Entsprechende Pläne lägen vor. "Wir sind hier dran", sagte der Bürgermeister. Ein Parkverbot bringe dagegen nichts, da dieses nicht zu kontrollieren sei.
Bleibt Lidl?
Auch mehrere andere Anfragen drehten sich um Discount-Märkte. Marianne Bauernfeind interessierte, ob es für den ehemaligen Netto-Markt an der Tirschenreuther Straße neue Pläne gebe. "Bisher ist nichts in Planung", antwortete ihr Grillmeier. Es gab zwar schon Anfragen, etwas passendes sei jedoch nicht darunter gewesen. In diesem Zusammenhang berichtete Grillmeier, dass Ende des Jahres auch der Discounter Norma schließen wolle, "obwohl die Stadt im vergangenen Jahr die Parkplätze neu gestaltet hat". Kurt Krämer interessierte, ob auch der Lidl-Markt die Stadt verlassen wolle? Grillmeier betonte, dass der Mietvertrag bis 2012 laufe, von einem Abzug wisse er nichts.
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Mitterteich
Discounter beschäftigen Bürger
Bei Versammlung gibt es nur wenige Anfragen an Bürgermeister Grillmeier
Hans Koch wünscht sich einen eigenen Fahrradweg durch die Stadt, da es die Radfahrer dann nicht mehr nötig hätten, auf den Gehwegen zu fahren. Grillmeier sagte hierzu, dass Radfahrer in der Stadt gerne gesehen seien, "jedoch nicht auf den Gehwegen". Ein eigener Fahrradweg sei allerdings nicht geplant.
Zeitler jun. mahnte auch eine Verbesserung der Schotterfläche am Eingang zum städtischen Kindergarten an. Grillmeier erklärte, dass es tatsächlich Überlegungen gab, diese Fläche zu befestigen. Bauliche Probleme seien ausschlaggebend gewesen, hiervon abzulassen. "Außerdem wäre der Aufwand sehr groß gewesen", so der Bürgermeister.
Krämer sprach weiterhin den seiner Meinung nach schlechten Zustand der Bürgersteige in der Innenstadt an, "dort gibt es viele Mausefallen". Die Stadt forderte er auf, "lieber auf den Boden zu schauen, als in den Himmel", dann würden diese Missstände auffallen. Grillmeier erklärte, dass der städtische Bauhof ständig damit beschäftigt sei, die Infrastruktur in Ordnung zu halten. Den Zustand der Bürgersteige will der Bürgermeister dennoch prüfen lassen.
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Bei Versammlung gibt es nur wenige Anfragen an Bürgermeister Grillmeier
Häufige Saufgelage
Rainer Gärtner kritisierte das "Eingangsbild zur Stadt an der Marktredwitzer Straße". Er fragte nach Eingrünungsmaßnahmen bei der dortigen Biogasanlage. Grillmeier bestätigte, dass die Betreiber der Anlage Auflagen für die Eingrünung haben, allerdings werde dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Hans Koch meldete sich nochmals zu Wort und sprach die zunehmenden Saufgelage in den Parks der Stadt an. Die Jugendlichen seien auch schon bei der Kläranlage gesehen worden. Bürgermeister Grillmeier erklärte, dass auch er diese Entwicklung besorgt verfolge, doch gebe es diese Probleme fast überall in den Städten. Zwar sei die Polizeipräsenz größer, doch überall könne diese nicht sein. Grillmeier erklärte: "Ich sehe hierin vor allem ein gesellschaftliches Problem".
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