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Mitterteich
Viel Prominenz in Frühförderstelle
Lebenshilfe des Landkreises Tirschenreuth freut sich über neue Räume in Mitterteich
Mitterteich. (iv) Immer mehr zu einem Ort der sozialen Einrichtungen wird die Stadt Mitterteich. Mit der Einweihung der interdisziplinären Frühförderstelle in der Zankelgartenstraße verbessern sich die Fördermöglichkeiten für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder.
Berthold Kellner, Geschäftsführer der Kreisvereinigung Lebenshilfe, konnte zahlreiche Gäste zur Einweihung willkommen heißen. Neben Bürgermeister Roland Grillmeier, dem zweiten Vorsitzenden der Lebenshilfe Franz Malzer, Kaplan Günter Müller und Pfarrerin Sonja Schobel informierte sich auch der Landtagsabgeordnete Tobias Reiß über die Einrichtung. Besonders begrüßte Kellner die Gründerin der Lebenshilfe im Landkreis, Emmi Bauer.Standards nicht absenken
Kellner erklärte, dass es einigen Aufwand bedeutete, die interdisziplinäre Frühförderung mit drei Standorten neu im Landkreis aufzustellen, wie es der Vereinsvorstand beschlossen hatte. "Nun ist es geschafft und Frau Küst kann sich wieder voll und ganz ihrer eigentlichen Arbeit widmen", so der Lebenshilfe-Geschäftsführer. An die neue Bezirksrätin Brigitte Scharf richtete der Geschäftsführer die Bitte, den hohen Förderstandard, der bayernweit im Interesse der Kinder gelte, nicht abzusenken.
Einrichtungsleiterin Tanja Küst nutzte die Gelegenheit, um den Anwesenden die veränderten Rahmenbedingungen der Frühförderung vorzustellen. "Im Unterschied zu früher werden heilpädagogische oder medizinische Maßnahmen nicht mehr isoliert angeboten, sondern interdisziplinäre Betreuung", so Küst. Dies bedeute, dass nur Kinder aufgenommen werden, die sowohl im heilpädagogischen als auch im medizinischen Bereich Förderbedarf haben. Den Mitarbeitern wünschte Küst, dass sie sich schnell in der neuen Umgebung einleben.
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