- Seite 1
- Seite 2
Kemnath
Feuriges Spektakel am Gipfel
Dr. Andreas Peterek erläutert die Entstehung des Anzensteins - Kammartiger Verlauf
(hrö) Das Geheimnis der Entstehung des Anzensteins lüfte Dr. Andreas Peterek am "Tag des Geotops". Der Bayerisch-Böhmische Geopark hatte zu einer erdgeschichtlichen Wanderung zum Felsen bei Kemnath eingeladen. Nach dem Abmarsch in Schönreuth erklärte der Geologe anhand einer anschaulichen Tafel zunächst den Kreislauf der Gesteine und die Entstehung der Vulkane im Anschluss an den Egergraben.Peterek nahm die Gelegenheit wahr, die Bedeutung der "Fränkischen Linie", die unterhalb des Armesberges verläuft, zu erläutern. Noch vor rund 80 Millionen Jahren bildeten das Vorland und das Alte Gebirge eine landschaftliche Einheit. Damals wurden im Süden die Alpen emporgehoben. Als Folge der Auffaltung wanderte eine Druckwelle im Boden nach Norden. An den Rändern des "Grundgebirges" brach die Erdscholle, das Vorland sank ab und das heutige Alte Gebirge hob sich hoch.
Bis zu 6000 Meter versetzt
Die kontinentale Tiefenbohrung bei Windischeschenbach habe ergeben, dass beide Schollenteile gegenseitig um 4500 bis 6000 Meter hoch versetzt wurden, erklärte der Geologe. Die schon vor 320 Millionen Jahren vorhandene Bruchlinie erstreckt sich von Linz bis zur Nordsee und wird zwischen Weiden und Thüringen als "Fränkische Linie" bezeichnet.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
- Seite 1
- Seite 2
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:
Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?
Dann registrieren Sie sich hier!Heute
Gestern








