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Von Thomas Dobler  |  11.09.2008  | Netzcode: 1529741  |  531 Mal gelesen.
Wernberg-Köblitz

Großer Tag, entspannter Abschluss

Festwiese in Wernberg-Köblitz als Tummelplatz für Läufer und Prominenz

Wernberg-Köblitz. Heidi Dotzlers Freundinnen von der Turnabteilung des FC Wernberg hatten im überfüllten Promi-Zelt alle Hände voll zu tun. Leberkäs und Kartoffelsalat vom örtlichen Metzger und dazu ein Bier: Das mundete allen, vom Regensburger Bischof bis zu den Bürgermeister. Draußen auf der Wiese bliesen derweil die "Naabtaler Musikanten" den abgekämpften Autobahnläufern den Willkommensgruß.

Gute Stimmung im Promi-Zelt: Der Wahlkampf hat
Gute Stimmung im Promi-Zelt: Der Wahlkampf hat Pause und "rote" und "schwarze" Landräte und andere Würdenträger sitzen einträchtig beieinander, hier Landrat Volker Liedtke aus Schwandorf, sein Neustädter Kollege Simon Wittmann, OB Wolfgang Dandorfer (Amberg) und der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (von vorne). Bilder: Alexander Unger
Zur Bewirtung des Prominenten-Zeltes auf dem Festplatz benötigte es jede Menge Helfer, damit keiner ungebührlich lange auf die Verköstigung warten musste. Immerhin saßen weltliche und geistliche Würdenträger beisammen, und jede Menge hoher Beamter dazu. "Da habe ich 22 Frauen von der FC-Turnabteilung engagiert", sagte Festwirtin Heidi Dotzler und schmunzelte. Und die waren fleißig wie die Profis.

Ein Kaiser im Kostüm



Auf dem Festplatz tummelten sich je später je mehr Menschen. Vor allem als kurz nach 17 Uhr die ersten Hobby-Athleten nach etwas mehr als einer Stunde Laufzeit eintrudelten wurde es quirrlig. Die Langstrecken-Bezwinger hatten allerdings nur Augen für Mineralwasser, Bananen und ihre Urkunden und ließen die Handvoll Infozelte am Eingang des Festplatzes eher links liegen.

Ministerpräsident Günther Beckstein war zu diesem Zeitpunkt auch schon fort, so dass als Ranghöchster Kaiser Karl IV. zu gelten hatte. Das war, in prächtigem Kostüm, der Laienschauspieler Hans Meißner von der Festspielgruppe Bärnau-Tachov, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit exemplarisch vormacht - spielen bei ihr doch auch Tschechen mit, die am Mittwoch nach Wernberg-Köblitz mitgekommen waren. So fand der "Kaiser" den Satz: "Nicht nur die Straße verbindet die Leute, auch unser Theater tut es."

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