Von (ben) |
21.07.2008
| Netzcode: 1467939 | 1966 Mal gelesen.
Amberg
Rekordkulisse in FC-Arena
Gastspiel des FC Bayern München gegen Fanclub-Auswahl vor 14 000
Amberg. (ben) Als um 17.52 Uhr alle Dämme brachen und die wilde Jagd losbrach, da waren die ansonsten mehr als dienstbeflissenen Kräfte des professionellen Ordnungsdienstes mit ihrem Latein am Ende. Ein großer Teil der rund 14 000 Besucher beim Gastspiel des FC Bayern München gegen eine Auswahl des Nabburger Fanclubs stürmte den Rasen des zur Arena umfunktionierten FC-Stadions und wollte nur eines: Unterschriften von Schweini, Poldi, Klinsi!
Vergessen waren all die Fragen, ob die EM-Stars in Amberg auflaufen würden oder nicht. Zumal die Ungewissheit bei der Anfahrt des Mannschaftsbusses über die Aschenbahn des ehemaligen TV-Geländes noch genährt wurde. Da stieg zwar Manager Uli Hoeneß als erster aus, Spieler folgten.
Doch so sehr sich die wartende Masse streckte und reckte, Kameras klickten und Foto-Handys auslösten: "Da is koa Schweini und koa Poldi dabei", brachte es ein enttäuschter Steppke auf den Schultern seines Vaters auf den Punkt. Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Hamit Altintop kamen aber dann doch. In einem weißen Audi Q 7 folgten sie um 15.07 Uhr dem restlichen Team und verschwanden weitgehend unbemerkt in den Katakomben des Amberger Stadions, das einen Besuch wie an diesem Sonntag noch nie zuvor erlebt hatte. Schon Stunden vor dem Anpfiff herrschte reges Treiben rund um den Austragungsort - Menschenkicker, Torwandschießen, Sambaklänge, rot-weiß gekleidete Bayern-Fans, wohin das Auge blickte.
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Rekordkulisse in FC-Arena
Gastspiel des FC Bayern München gegen Fanclub-Auswahl vor 14 000
Während der 90 Minuten Spielzeit blieb für die meisten, die aus allen Teilen Bayerns angereist waren, das Ergebnis (1:11) zweitrangig. Wichtiger war, Blicke oder - noch besser - Autogramme zu erhaschen. Die gab es nach dem Abpfiff. Beispielsweise von Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die sich mit nacktem Oberkörper an der Haupttribüne regelrecht eingekeilt sahen und dort unablässig schrieben (weitere Berichte: Titelseite, Seiten 12, 13, 18).
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FC Bayern gewinnt 11:1 gegen Fanclub-Auswahl - Mit Schweinsteiger und Podolski, aber ohne Toni
Strahlend, gut gelaunt, immerzu lächelnd: Jürgen Klinsmann präsentierte sich und den FC Bayern München, wie es für ein Traumspiel zu erwarten war. 13 800 Zuschauer in Amberg: Ausverkauft, eine Bombenstimmung - und die Zuschauer waren seelig. mehr...
72 Fanclubs hatten sich für das "Traumspiel" angemeldet - Um die 400 Helfer im Einsatz
Sicherheit geht vor, wenn die Bayern auftauchen. Und so hatte lange bevor sich das Stadion füllte, auch ein Sprengstoffhund nach dem Rechten gesehen. Danach herrschte der Ausnahmezustand und fühlte sich der Nabburger Fanclub-Vorsitzende Bernd Hofmann angesichts des großen Rummels auch um seine Person "wie der kleine Hoeneß". mehr...
Kommentare
Andreas (87.160.x.x) | 23.07.2008 17:40 Uhr
"Wichtiger war, Blicke [...] zu erhaschen." Wenn es denn überhaupt welche gegeben hätte: Denn den Besitzern einer Karte für die Südkurve wurde der Zutritt zur Tribüne vom Sicherheitsdienst verwehrt. Kein Kommentar, nur die Aussage des zuständigen Sicherheitsdienstes "Kein Zutritt, überfüllt", kein Versuch einen anderen Platz zu organisieren, keine Diskussion. Da hat man also 18 Euro pro Person gezahlt und durtfe das von Herrn Hofmann perfekt organisierte Spiel gar nicht sehen. Versuche der Kontaktaufnahme mit Verantwortlichen des Fanclubs sind bisher gescheitert.
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