Team Solvi Innovations beim Deutschen Gründerpreis in den Top Ten
(nne) Insgesamt 1300 Mannschaften haben sich heuer für den Deutschen Gründerpreis für Schüler beworben. Das Team Solvi Innovations war eines davon und hat es bundesweit bis unter die besten Zehn geschafft. Wer das Rennen macht, entscheidet sich bei der Bundessiegerehrung am Donnerstag dieser Woche in Hamburg.
Solvi Innovations, das ist eine Gruppe von sechs Schülern des Gregor-Mendel-Gymnasiums in Amberg. Die Grundidee von Franziska Preischl (18), Kerstin Schreglmann (17), Martin Prechtl (18), Daniel Fenk (18), Christopher Gansel (18) und Christian Birner (18) liegt darin, die Kraft der Sonne zu nutzen, um Energie zu erzeugen. Allerdings geht des Teams noch einen großen Schritt weiter. Statt mit Dachziegeln sollen die Häuser in Zukunft komplett mit Solar-Modulen besetzt werden. Damit können Kosten für die übliche Dachdeckung und herkömmliche Energielieferungen gespart werden, gleichzeitig wird damit auch noch der Umwelt geholfen. Um defekte Solarzellen zu erkennen, gibt es im Inneren des Hauses eine Leuchtanzeige, die Probleme registriert und anzeigt.
09.06.2008
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Solar-Module auf das Dach
Team Solvi Innovations beim Deutschen Gründerpreis in den Top Ten
Bereits im Vorjahr sind zwei Gruppen aus dem GMG beim Deutschen Gründerpreis angetreten und bayernweit den dritten und vierten Platz erreicht. Auf der Heimfahrt nach der Preisverleihung wurde geplant, erneut anzutreten - und auch bundesweit unter die Top Ten zu kommen.
"Die gute Teamarbeit und Organisation waren das Geheimnis des Erfolgs," sagt Schulleiter Edward König und die Schüler stimmen dieser Aussage zu. Auf der Basis der 2007 gemachten Erfahrungen wurden zwei Teams zu einem zusammengefügt. Dass es den Schülern nicht um Gewinn und Ruhm geht, ist ihnen deutlich anzumerken. Über die Verwendung des Preisgeldes, das je nach Platzierung zwischen 300 und 1500 Euro beträgt, hat sich das Team noch keine Gedanken gemacht. "Man sieht den Schülern den Erfolg nicht an", meint König und ist Stolz darauf, soviel Bescheidenheit zu finden.
Auf den deutschen Gründerpreis aufmerksam gemacht hat Wirtschafts- und Geologielehrer Christoph Traub. 2007 diente er auch einer der Gruppen als Trainer. Diese Rolle übernahmen heuer Johann Schmalzl von der IHK und ein Vertreter des Amberger Siemens-Standorts. Bedauernswert findet Edward König die Tatsache, dass die Organisatoren des Preises den Schulen so wenig Beachtung schenken. Zur Siegerehrung am Donnerstag, 12. Juni, hat der Schulleiter keine Einladung erhalten.
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