Von (thb) |
28.04.2008
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Neustadt/WN
"Keine rechte Szene im Landkreis"
Erleichterung im Jugendhilfeausschuss - Auch Straftaten nehmen ab - Gewinner ermittelt
Neustadt/WN. (thb) "Insgesamt können wir eine sehr gute Entwicklung im Bereich Jugendkriminalität verzeichnen", berichtete Kriminalhauptkommissar Werner Stopfer im Jugendhilfeausschuss. Statistiken der Polizeidirektion Weiden zufolge haben die Straftaten seit 2003 deutlich abgenommen. "Dieses Ergebnis können wir vor allem auf gute Präventionsarbeit zurückführen."
Stopfer informierte, dass es in jeder Dienststelle einen jungen Kontaktbeamten gebe, der sich um die Sachbearbeitung solcher Fälle kümmere. Von einer rechten Szene könne man im Landkreis nicht sprechen. Zwar gebe es Leute, die zum Rechtsradikalismus tendierten, aber hier handle es sich nach umfangreichen Ermittlungen nur um ganz wenige.
Immer mehr Geld nötig
Die Zahl der jugendlichen Mehrfach- und Intensivtäter (JMIT) habe ebenfalls abgenommen. Hier werde ein besonderes Raster angewandt, das Straftatenhäufungen, kriminelle Energie, das soziale Umfeld und das Nach-Tatverhalten beleuchteten. Die Polizei komme damit zu dem Ergebnis, dass es vier Jungen im Umkreis von Neustadt und zehn in Vohenstrauß gebe, die diesem Profil entsprächen. "In Eschenbach haben wir zurzeit überhaupt keine Mehrfach- und Intensivtäter, das liegt aber vor allem daran, dass in diesem Jahr viele Stammkunden aus Altersgründen aus der Kartei verschwunden sind", erklärt Stopfer.
Jugendamtsleiter Klaus Egelseer konnte trotz sinkender Kriminalitätsraten nicht von fallenden Zahlen in der Jugendhilfe berichten. In der Sitzungsperiode von 2002 bis 2008 gab es eine prozentuale Steigerung um rund 55 Prozent, das entspricht 77 Fälle. "Nicht nur in unserem Landkreis ist diese Entwicklung zu beobachten. Und Besserung ist bislang nicht in Sicht", klagte Egelseer. Immer häufiger seien die Eltern mit der Erziehung überfordert. Auch die Zahl der hilfesuchenden Familien mit mehreren Kindern steige stetig. "Die Möglichkeiten sind gewachsen, die Kompetenzen nicht."
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Erleichterung im Jugendhilfeausschuss - Auch Straftaten nehmen ab - Gewinner ermittelt
Dementsprechend sehe auch der Haushalt zum Ende der Sitzungsperiode aus. Im Jahr 2007 lagen die Ausgaben bei rund 4,3 Millionen Euro, das sind 1,6 Millionen Euro mehr als noch im Jahr 2003. "Das ist eine Steigerung von fast 60 Prozent", fasste der Chef der Jugendamts zusammen. Erfreulich sei allerdings, dass die Einnahmen in dieser Zeit sogar um rund 70 Prozent auf 798 000 Euro gestiegen seien. "Wir müssen weiterhin rechtzeitig eingreifen, Hilfe anbieten und präventiv arbeiten. Nur so können wir die Lage bessern", erklärt der Mann aus dem Landratsamt.
Neue Gesetze
Auch neue gesetzliche Regelungen beeinflussten die Jugendarbeit. "Seit Januar 2003 mussten wir zum Beispiel die Adoptionsvermittlung im Landkreis vollkommen neu regeln. 2005 kamen dann gleich zwei Gesetze, die Tagesbetreuung von Kindern in Bayern wesentlich änderten", fasst der Sozialpädagoge zusammen. Außerdem wies er auf die überarbeitete Internetseiten des Jugendamtes und der Kindertagesstätten hin, auf die 52 000 Mal zugegriffen worden sei.
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Neustadt/WN
"Keine rechte Szene im Landkreis"
Erleichterung im Jugendhilfeausschuss - Auch Straftaten nehmen ab - Gewinner ermittelt
Die 20 Gewinner des Freizeitpassrätsels, an dem 182 Kinder teilgenommen haben, stehen nun fest. Das Lösungswort lautete "Leseratte". Glücksfee Barbara Mädl zog aus den richtig ausgefüllten Coupons die Namen von Johannes Schreglmann (Kirchenthumbach), Christoph und Sebastian Bauer (Irchenrieth), Michael Roll (Etzenricht), Vanessa Albrecht (Waldthurn), Julian Sax (Waldthurn) und Rene Papadopoulos (Vohenstrauß).
Weitere Preisträger sind Veronika Hösl (Kirchendemenreuth), Linus Schulze (Püchersreuth), Lukas Bäumler (Luhe-Wildenau), Oliver Rass (Mantel), Thomas Förster (Eschenbach), Veronika Bräuer (Wurz), Katrin Schmid (Kirchenthumbach), Andreas Friedl (Vohenstrauß), Nicole Papadopoulos (Vohenstrauß), Theresa und Julia Bronold (Vohenstrauß), Corina Völkl (Pleystein) sowie Johanna Hösl (Kirchendemenreuth).
Unter anderem bekommen die Kinder Sportausrüstungen im Wert von 100 bis 200 Euro. Der vierte bis 20. Preis sind Gutscheine im Wert von je 15 Euro. Die Gewinner werden noch schriftlich benachrichtigt.
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