Von (ath) |
01.04.2008
| Netzcode: 1327607 | 70 Mal gelesen.
Amberg
130 000 Euro gegen Not der Armen
Projekthilfe Dr. Luppa senkt Verwaltungskostenanteil auf 2,1 Prozent - Afrika 2007 Schwerpunkt
Amberg. (ath) Ein Verwaltungskostenanteil von nur 2,1 Prozent: Das schafft kaum eine andere Hilfsorganisation in Deutschland. Die Projekthilfe Dr. Luppa hat es 2007 wieder geschafft, diesen rekordverdächtigen Wert zu erreichen und damit jeden Spenden-Euro zu knapp 98 Prozent in die Entwicklungshilfe fließen zu lassen, die diese Organisation seit mittlerweile 44 Jahren erfolgreich betreibt.
Ihren Erfolg hat sie dabei nicht nur den ausschließlich ehrenamtlichen Helfern zu verdanken, die die Verwaltungskosten praktisch auf reine Sachausgaben reduzieren. Er liegt auch im Vertrauen der vielen Spender und Unterstützer begründet, deren Zahl im vergangenen Jahr erneut gewachsen ist.
Und zwar um rund zehn Prozent, was der Projekthilfe auch einen Zuwachs an Spendeneinkünften beschert hat, wie Vorsitzender Dr. Ulrich Siebenbürger jetzt bei der Jahreshauptversammlung stolz bekanntgab. Stolz durfte er getrost sein, denn auch damit behauptet sich die Amberger Entwicklungshilfeorganisation gegen einen bundesweiten Trend der Einnahmenrückläufe.
Gegen Trend mehr Spenden
"Insbesondere die zweckgebundenen Spenden haben deutlich zugelegt. Das verdanken wir eben zum einen der höheren Zahl an Spendern - vermutlich durch Mund-Propaganda", verdeutlichte Siebenbürger, "und zum anderen einer hohen Bereitschaft, gezielt unterstützenswerte Projekte in der Firma oder dem Bekanntenkreis anlässlich eines runden Geburtstags zu bewerben".
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130 000 Euro gegen Not der Armen
Projekthilfe Dr. Luppa senkt Verwaltungskostenanteil auf 2,1 Prozent - Afrika 2007 Schwerpunkt
Immerhin rund 130 000 Euro hat die Organisation so aus Eigenmitteln 2007 für Hilfsprojekte ausschütten können. Dabei hat sich der Schwerpunkt ihres Engagements erstmals von Indien bzw. Asien nach Afrika verlagert, zumindest was den finanziellen Aufwand betrifft. Mit 120 500 Euro hat der schwarze Kontinent laut Siebenbürger 55,6 Prozent der Entwicklungshilfe erhalten, allerdings mit Zuschüssen aus Bundesmitteln von 87 300 Euro. Diese Förderung floss ins Hauptgebiet der Projektarbeit im vergangenen Jahr: in den Aufbau des Ndombole Health Centers in Malawi (AZ berichtete).
Dennoch kommt nach Auskunft des Vorsitzenden aus Indien nach wie vor die größte Anzahl von Unterstützungsanträgen, so dass sich die Projekthilfe dort auch 2007 überwiegend mit so genannten Kleinprojekten engagiert hat. Darunter sind zum Beispiel Hilfen für den Aufbau einer Schneiderei samt Kinderhort, einer Schule in Kalkutta, einer Abendbildungsstätte für Frauen, einer Milchwirtschaft und einer Seilerei für Witwen, einer Trinkwasserversorgung für eine weitere Schule und die Errichtung einer Gesundheitsstation und eines Altenheims sowie einer Hirsemühle in Burkina Faso.
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130 000 Euro gegen Not der Armen
Projekthilfe Dr. Luppa senkt Verwaltungskostenanteil auf 2,1 Prozent - Afrika 2007 Schwerpunkt
Auch neue Kinder-Patenschaften konnte die Projekthilfe laut Siebenbürger durch die "ausgezeichnet gemachte Tibet-Ausstellung der Familie Bohn-Meinecke im ehemaligen Frauengefängnis in der Fronfeste vermitteln".
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