Von Thomas Dobler |
28.03.2008
| Netzcode: 1322608 | 1613 Mal gelesen.
Schwarzenfeld
Nach "inn-co"-Aus neue Hoffnung
Frühere Mitarbeiter wollen möglicherweise den insolventen Betrieb übernehmen
Schwarzenfeld. Einen Tag nach dem Osterfest ist das Insolvenzverfahren über die Schwarzenfelder Firma "inn-co" eröffnet worden. Die 31 Mitarbeiter des technischen Unternehmens sind alle entlassen, die Werkshalle verwaist. Doch es gibt Pläne für einen Neuanfang mit reduzierter Belegschaft, wie der frühere Konstruktionsleiter Thorsten Schloder mitteilte.
Der frühere Konstruktionsleiter der insolventen Firma "inn-co", Thorsten Schloder, in der verwaisten Halle des Unternehmens an der Erlenstraße. Wenn es nach Schloder geht, wird dort bald wieder gearbeitet werden. Bild: Dobler
Als unsere Zeitung im Sommer 2006 ein Firmenportrait des innovativen Betriebs an der Schwarzenfelder Erlenstraße veröffentlichte, war die Welt bei "inn-co" noch in Ordnung. Doch schon im Herbst kriselte es, als Mitgeschäftsführer Gerhard Strehl ausschied und in Pfreimd mit der Firma "maturo" ein Konkurrenzunternehmen etablierte, das zwischenzeitlich zwölf Mitarbeiter zählt und die gleiche Produktpalette anbietet: Positioniersysteme für EMV- und Funkmessungen in Form von Antennenmasten, Drehtischen oder auch Rollenprüfständen für die Automobilindustrie.
Bei "inn-co" brach in der Folgezeit der Umsatz um die Hälfte ein. Vor allem, da ein Großauftrag aus den USA zwar angekündigt, dann aber doch nicht geordert wurde. "Wir haben getan, was wir konnten, um neue Aufträge zu bekommen", sagte Katja Pontius im Rückblick auf diese schwere Zeit. Sie und ihr Mann Rainer waren nach dem Ausscheiden Strehls als Geschäftsführer tätig.
Allen gekündigt
Erste Entlassungen im August 2007, als zehn Mitarbeitern gekündigt wurde, brachten nicht die erhoffte Entlastung, weil sich die Auftragslage trotz aller Bemühungen nicht wieder zum Guten wendete, wie Katja Pontius versicherte.
Von Thomas Dobler |
28.03.2008
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Schwarzenfeld
Nach "inn-co"-Aus neue Hoffnung
Frühere Mitarbeiter wollen möglicherweise den insolventen Betrieb übernehmen
Zu den wirtschaftlichen Problemen kamen gesundheitliche und so war für die beiden verbliebenen Geschäftsführer in den ersten Monaten 2008 das Ende der Fahnenstange erreicht, als den Mitarbeitern kein Lohn mehr gezahlt werden konnte. So wurde der Betrieb, der seit Anfang 2003 existierte, schließlich geschlossen. Am 28. Februar wurden alle 31 Mitarbeiter entlassen.
Rechtsanwalt Dr. Jochen Zaremba aus der Kanzlei Schwartz Rechtsanwälte bemüht sich als Insolvenzverwalter, eventuell noch bestehende Chancen für das Unternehmen zu nutzen. Die tun sich auf in Form von Mitarbeitern, die signalisiert haben, den Betrieb erwerben und weiterführen zu wollen.
Thorsten Schloder (29) ist einer der Interessenten an "inn-co". Der frühere Konstruktionsleiter der Firma kann sich vorstellen, mit verkleinerter Mannschaft das Unternehmensschiff wieder auf Fahrt zu bringen. "Wir sind in der Qualität ziemlich gut", versicherte Schloder und berichtete von Gesprächen mit Kunden, die "inn-co" direkt aufforderten, weiter zu machen - um Service, Wartung und Ersatzteillieferungen zu gewährleisten.
Verhandlungen laufen
"Auf jeden Fall laufen jetzt die Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter, denn wir würden Teile des Unternehmens kaufen", teilte der 29-Jährige mit und zeigte sich zuversichtlich, dass diese Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden.
Der FC Bayern München hat zurück zu alter Stärke gefunden und souverän das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Das 2:0 (1:0) am Mittwoch beim dankbaren Aufbaugegner VfB Stuttgart dürfte die in den vergangenen Tagen aufgekommene Unruhe in München erst einmal eindämmen. Franck Ribéry (30.
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