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Triumph der CSU
Kommentar von Thomas Dobler
Sieger des Wahlganges vom Sonntag, und da gibt es nichts zu deuteln, ist der amtierende Bürgermeister Manfred Rodde und mit ihm die Schwarzenfelder CSU.
Manfred Rodde darf stolz auf sein gutes Ergebnis sein. Nicht zu verstecken braucht sich aber seine Herausforderin Gabi Reis. Auch wenn sie dem Amtsinhaber nicht richtig gefährlich wurde, so hat sie sich als Newcomerin mehr als achtbar geschlagen und im Verlauf der letzten Wochen deutlich an Profil gewonnen.
Wenn sich der Marktrat in zwei Monaten erstmals in neuer Zusammensetzung trifft, sind viele neue und junge Gesichter dabei. Gerade die CSU hat es geschafft, Nachwuchskräften eine Chance zu geben - der jüngste CSU-Marktrat ist erst 22 Jahre alt.
Nicht aufgegangen ist das Kalkül, die Stimmen aller freien Wählergruppen zusammenzuführen, um jenseits der Christsozialen (und der mit ihr sympathisierenden SPD) eine Mehrheit im Marktrat aufzubauen. Die "neue Einigkeit der Freien", vor zwei Monaten erstmals öffentlich beschworen, zeigte nicht die erhoffte Durchschlagskraft, im Gegenteil. Von den drei wichtigsten Strategen dieser Koalition sind zwei - Boch und Plank- nicht mehr, Josef Meier nur knapp in den Marktrat gewählt worden. Damit hatte niemand ernsthaft gerechnet. Und so ist jetzt Nachdenken über den weiteren Weg angesagt.
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