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Nittenau
CSU behauptet sich im Stadtrat
Wieder acht Mandate geholt - SPD legt einen Sitz auf sieben zu - Freie Wähler als Verlierer
Nittenau. Die Wahl in der Stadt am Regen zeitigte Überraschungen. Dass Karl Bley sein Amt verteidigen würde, fällt nicht in diese Kategorie. Vielmehr birgt das Resultat des Stadtratsvotums bemerkenswerte Aspekte. Einer davon ist sicherlich, dass die CSU ihre acht Mandate halten konnte. Ein anderer, dass die Freien Wähler eines an die SPD verloren.
Der Amtsinhaber hat, wie berichtet, im Vergleich zu 2002 kräftig zugelegt und die Distanz zu seinem CSU-Herausforderer vergrößert. Die Prognosen im Vorfeld der Stadtratswahl wiesen der CSU Verluste zu, zumal Stimmenmagneten wie Elfriede Malz, Rudolf Reisinger und Anita Jakob zu kompensieren waren.Als das Bürgermeister-Ergebnis feststand, war bereits von ein bis zwei Mandaten weniger die Rede. Weit gefehlt, wie sich im Laufe der Nacht herausstellte. Die CSU bleibt mit acht Leuten im Stadtrat vertreten, sie hat gezwungenermaßen ihr Gesicht jedoch stark verändert.
Neben den drei genannten Ausgeschiedenen schaffte es Stadtrat Rudolf Link nicht mehr. Neu sind nun Dr. Oskar Schmid junior, Antonino Bruno, Berthold Schreiner und Susanne Herold. Komplettiert wird die Fraktion von Albert Meierhofer, Willi Sturm, Reinhold Hochmuth und Albert Herzog. Auch die SPD steht auf der Gewinnerseite. Sie legte einen Sitz auf sieben zu. Künftig gehören Werner Götzer, Jürgen Kuprat, der bei der letzten Sitzung vereidigt wurde, Monika Kulzer, Bruno Wagner, Roland Hummel, Gerald Fendl-Binner (neu) und Johann Frimberger (neu) der Fraktion an.
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