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Nittenau
Ein Boxkampf, der keiner war
Wahlkampf aus Sicht des Fraters - Starkbierfest mit Panschator
Nittenau. Wenn die Kommunalwahl vor der Wirtshaustüre steht, dann ist beim Starkbierfest die Thematik für das Derbleckn vorprogrammiert. Und so eilte sie wieder herbei, die Lokalpromininenz, begleitet von allen, die sich am süffigen "Panschator" laben wollten. Am Samstag-Abend hatte der Theater- und Festspielverein wieder dazu in den Brauereigasthof Jakob eingeladen.
Die Starkbierzeit kann gefährlich sein, schon gleich, wenn ein so wichtiges Ereignis wie die Kommunalwahl unmittelbar bevorsteht. Da werden vom Fastenprediger Dinge aufgetischt, die gar manchem an die Nieren gehen, sehr zum Gaudium der Besucher."Haust Du mich nicht..."
Doch zunächst spielt im vollen Wirtshaus die Kapelle zünftig auf, zapft Bürgermeister Karl Bley das erste Fass des "Panschators" an. Frater Josephus, alias Franz Joseph Vohburger, lässt sich dann nicht lumpen und setzt zu seiner Fastenpredigt an. Vom Wahlkampf in Nittenau hat er bislang nicht viel bemerkt. Da half auch der Boxkampf nichts, den der Gewerbeverband beim "Gong" in Muckenbach arrangierte. Sowohl Rechtsausleger Meierhofer, wie Linksausleger Bley hätten sich bedeckt gehalten frei nach dem Motto: "Haust Du mich nicht, hau ich Dich nicht. Aber vielleicht hauen wir miteinander die Freien Wähler."
Vorsicht bei Allianz
Der Bürgermeister habe für den FC Bergham einen "extra See ausgraben lassen", witzelt der Prediger und vermutet, dass dort demnächst die erste Regatta stattfinde. Sein Kontrahent, der Meierhofer Albert, ziehe da schon andere Register: "Er braust mit der gesamten schwarzen Kavallerie an." Vorsicht müsse er indes bei der "viel beschworenen Allianz mit der Landrätin und Ministerin" üben. Da schaue es "zu zwei Drittel nach Weiberwirtschaft aus." Die Folge: "Was da im Erlebnisfall für Dich noch übrig bleibt?"
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