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"Nichtwissen oder Böswilligkeit"
Landrat Simon Wittmann weist Vorwürfe der Windischeschenbacher SPD in Sachen Geopark scharf zurück
Windischeschenbach. (ms) Landrat Simon Wittmann hat am Montag bei der Pressekonferenz der CSU-Kreistagsfraktion in Neustadt (Bericht Seite 24) die Vorwürfe der Windischeschenbacher SPD in Sachen Geopark-Geschäftsstelle heftig zurückgewiesen. Der Landkreischef wirft der Windischeschenbacher SPD "Nichtwissen oder Böswilligkeit" vor.Die SPD hatte in einer von ihr verbreiteten Stellungnahme mit Empörung darauf reagiert, dass der Geopark seine Geschäftsstelle Anfang des Monats von Windischeschenbach nach Parkstein verlegt hat (wir berichteten). Dies, so SPD-Bürgermeisterkandidat Stefan Seitz, habe der Landrat so entschieden. Der Geopark sei eine Arbeitsgemeinschaft aus den Landkreisen Neustadt, Tirschenreuth, Wunsiedel und Bayreuth. Vorsitzender sei nicht er, sondern der Tirschenreuther Landrat Karl Haberkorn, sagte Wittmann.
Das bayerische Umweltministerium habe auf einer Trennung von Geo-Zentrum und Geopark bestanden. Ihm sei es gelungen, die Geschäftsstelle des Geoparks wenigstens im Landkreis Neustadt zu halten, so der Landrat. Die Begehrlichkeiten der anderen Mitgliedskreise seien nicht klein gewesen. Im Übrigen verwies Wittmann darauf, dass die Geschäftsstelle des Geoparks keine Dauereinrichtung sei. Nach der Pilotphase, das heißt, wenn die für heuer angestrebte Anerkennung als Nationaler Geopark erreicht sei, werde es keine Geschäftsstelle mehr geben. Im Moment liege die Zusage für die Förderung der nächsten Periode noch nicht vor - mit der Folge, dass Geschäftsführer Andreas Peterek arbeitslos gemeldet sei.
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