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Von (ab)  |  09.02.2008  | Netzcode: 1264506  |  318 Mal gelesen.
Windischeschenbach

Über Verlegung empört

SPD kritisiert Umzug der Geopark-Geschäftsstelle nach Parkstein

Windischeschenbach. (ab) Bis vor kurzem war die Geschäftsstelle des Bayerisch-Böhmischen Geoparks am Geo-Zentrum an der KTB beheimatet. Doch nun hat das Büro seit einigen Tagen seinen Sitz in Parkstein. Über diesen Verlust und diese Entwicklung zeigt sich die SPD entsetzt.

"Unsere Befürchtungen sind damit wahr geworden und unsere Besorgnis, die wir in den letzten Wochen über diese Entwicklung äußerten, bestand damit zu Recht", betonte SPD-Vorsitzender Stefan Seitz in einer Vorstandssitzung des Ortsvereins.

"Der Geopark hat Windischeschenbach verlassen. Damit hat die Stadt eine wichtige touristische Einrichtung verloren. Gerade jetzt, wo der Geopark kurz vor der Anerkennung zum nationalen Geopark steht. Parkstein wird sich in Zukunft damit rühmen können, Sitz eines Nationalen Geoparks zu sein." Der Landrat habe dies so entschieden.

"Wenn Landrat Simon Wittmann schon auf einer CSU-Veranstaltung verkündet, Windischeschenbach sei ein Motor im Landkreis, wieso reißt er uns dann im nächsten Moment eine Zündkerze heraus?", fragte sich Seitz. Silvia Zeitler merkte dazu an, "dass sich Bürgermeister Meier anscheinend gegenüber dem Landrat nicht durchsetzen konnte." Die Bekenntnisse des Landrates zu Windischeschenbach seien nur Lippenbekenntnisse oder Wahlkampfgetöse.

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Kommentare
ein Landkreisbürger (84.147.x.x)  |  09.02.2008 09:35 Uhr

Grundsätzlich ist ja eine Ansiedlung der Geschäftsstelle in Parkstein nicht negativ zu beurteilen, da eben gerade in Parkstein ein anerkanntes Geotop vorhanden ist und damit der Bayerisch-Böhmische Geopark an Authenzität gewinnt. Das Problem scheint aber eher persönlicher und politischer Natur zu sein. Aufgrund unterschiedlicher Trägerschaft und Personalspitze zwischen KTB und Geopark bestand eine Konkurrenzsituation, die zu einer gegenseitigen Abgrenzung führte. Mit dem Weggang von Dr. Martin hätte man eine neue einheitliche personelle Basis schaffen können. Was sprach dagegen ? Insofern war die räumliche Trennung logisch. Mittelfristig macht die Parallelstruktur aus konzeptionellen und finanziellen Gründen sicher keinen Sinn. Es ist der Öffentlichkeit schlicht und ergreifend nicht vermittelbar.


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