Von (ws) |
19.01.2008
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Tirschenreuth
Aquarien für Karpfen und Hechte
Stadt will "Haus am Teich" mit drei Schaubecken an der Regensburger Straße errichten
Tirschenreuth. (ws) Eine besondere Attraktion könnte gegenüber dem Fischereimuseum entstehen: ein "Haus am Teich" mit mehreren Großaquarien als Tor zum künftigen Gelände der "Natur in der Stadt". Aber auch umgekehrt könnten die Besucher auf diesem Weg das Museumsquartier in der Innenstadt erreichen.
Bei der Bauausschusssitzung am Montag konnte Bürgermeister Franz Stahl erste Ideen für das "Haus am Teich" vorstellen. Entstehen soll das Projekt im Heindl-Haus (Regensburger Straße 13), das die Stadt bereits erworben hat. Gegenüber dem Fischereimuseum könnte so eine weitere Attraktion geschaffen werden, zeigte sich Stahl begeistert.
Idee vom Fischereiverband
Angeregt hätte die Idee für ein "Haus am Teich" der Landesfischereiverband. Durch den Verband wurde auch eine Förderung in Aussicht gestellt. Dabei könnte das Projekt mit einem einmaligen Zuschuss um die 250 000 Euro unterstützt werden. An Gesamtkosten rechnet die Stadt in einer ersten Kalkulation mit rund 390 000 Euro.
Erste Gedanken hat sich Architekt Stefan Schirmer über das "Haus am Teich" gemacht und seine Entwürfe der Stadt überlassen. Demnach konnte das Haus durch einen Mittelgang unterteilt werden. Zu beiden Seiten würden sich drei Großaquarien und Räume für die technische Ausstattung finden. Die beiden großen Aquarien könnten eine Grundfläche von bis zu 20 Quadratmetern vorweisen.
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Tirschenreuth
Aquarien für Karpfen und Hechte
Stadt will "Haus am Teich" mit drei Schaubecken an der Regensburger Straße errichten
Hinter dem Haus könnten Flächen für weitere Exponate entstehen. Sowohl durch das Gebäude, als auch neben dem Haus würde ein Zugang zum Gelände der "Natur in der Stadt" geschaffen. Der Durchgang durch das Gebäude würde nachts natürlich geschlossen. Die ersten Ideen sehen auch vor, dass die Aquarien von der Straße aus, etwa durch Fenster, einzusehen sind.
Keine Museums-Konkurrenz
Franz Stahl wollte das Projekt nicht als Konkurrenz zum Fischereimuseum verstehen, vielmehr als Erweiterung des Angebotes. Geplant sei zudem, dass für die Zutritt des Hauses keine Gebühr erhoben werden soll. Dies ist auch eine Bedingung des Fischereiverbandes. Die Aquarien könnten zur Präsentation der heimischen Fischwirtschaft genutzt werden.
Im Gremium wurde die Idee einhellig begrüßt. Franz Kühn zeigte sich gar begeistert von dem Vorhaben. "Im Zuge des Gesamtumbaus ist das der Hammer!" Auf Nachfrage von Karl Witt zur Kostenfrage, merkte der Bürgermeister an, dass für den späteren Unterhalt die Stadt zuständig sei.
Unterhalt bei Stadt
Die Stellungnahme sowie ein Konzept sollen jetzt dem Landesfischereiverband als Unterlagen für die Sitzung des Verteilungsausschusses im April zugesandt werden. Bei einer Förderzusage könnte das Vorhaben heuer noch beginnen.
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