Von (cv) |
08.01.2008
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Pfreimd
"Familie ist nicht nur Privatsache"
Marianne Deml: Zukunftsfähigkeit des Landkreises hängt davon ab - Empfang der Pfreimder CSU
Pfreimd. (cv) Die Familie ist zum Schlüsselthema der Politik geworden: Nach dem Besuch der Familienministerin Ursula von der Leyen in Schwandorf sieht sich die CSU-Landratskandidatin Marianne Deml darin weiter bestärkt. Beim Neujahrsempfang der Pfreimder CSU, Frauenunion und Jungen Union untermauerte sie ihr Bestreben, den Landkreis zum kinder- und familienfreundlichen Vorzeigeprojekt zu machen.
Rund 90 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter Bundestagsabgeordneter Klaus Hofbauer, Landtagsabgeordneter Otto Zeitler, Bezirksrat Alois Seegerer, Altbürgermeister Werner Bernklau, Kandidaten der Stadtrats- und Kreistagsliste, Ortsvorsitzende der Nachbarvereine und Vertreter öffentlicher Einrichtungen. CSU-Ortsvorsitzende Gisela Hösl begrüßte besonders Bürgermeister Albert Maier (Freie Wähler), der bei keinem Neujahrsempfang fehlt: Ausdruck fairer Kommunalarbeit.
"Gerade stehen"
Das Jahr 2008 steht ganz im Zeichen der Kommunalwahlen, "der Wahlen an der Basis, in der unmittelbaren Verantwortung vor dem Bürger", betonte Hösl. "Die Kommunalpolitiker sind sofort greifbar, sie müssen für ihre Entscheidungen sofort und direkt gerade stehen". Die Pfreimder CSU hat den 50-jährigen Alfred Hammer ins Rennen geschickt, der beim Neujahrempfang seine Ziele erläuterte (Bericht folgt). Hösl bezeichnete Hammer als "hervorragend qualifiziert und pragmatisch. Er hat Ideen, Organisationstalent, kann managen, führen und gestalten". Qualifikation und Kompetenz bescheinigte Hösl ebenso der Landratskandidatin Marianne Deml: "Ihr Anliegen ist es, die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen - und nicht nur die Paragraphen."
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Pfreimd
"Familie ist nicht nur Privatsache"
Marianne Deml: Zukunftsfähigkeit des Landkreises hängt davon ab - Empfang der Pfreimder CSU
"Die wirkungsvollste Energiequelle bleibt die menschliche Wärme. Sie ist aus der CSU-Familie zu ziehen", betonte Marianne Deml. "Wenn es um die Zukunftsfähigkeit des Landkreises geht, ist die Familie das wichtigte". Deml möchte "alles tun um sie zu stärken". Erziehung, Bildung, Förderung von Kindern - darauf könne die Gesellschaft ebensowenig verzichten wie auf die Kompetenz und Erfahrung der Älteren. Da die Kinder oft hunderte von Kilometern entfernt wohnen, "braucht vielleicht die Nachbarsfamilie ihren Einsatz".
Jung sein und älter werden im Landkreis Schwandorf: Deml denkt an bedarfsgerechte Familienbetreuung, einen Kinderbonus bei Wohneigentum, an Betreutes Wohnen. Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei dem Landkreis im Familienatlas kein gutes Zeugnis ausgestellt worden. Wichtig seien Ausbildungsplätze, berufliche Perspektiven - auch für die Elite.
"Wir sind dabei ein Netzwerk zu knüpfen. Familie ist nicht nur Privatsache, davon hängt die Zukunftsfähigkeit des Landkreises ab". Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Bildungseinrichtungen müssen gemeinsam eine "Plattform für eine positive Kreisentwicklung schaffen".
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Pfreimd
"Familie ist nicht nur Privatsache"
Marianne Deml: Zukunftsfähigkeit des Landkreises hängt davon ab - Empfang der Pfreimder CSU
Dringend notwendig erachtet Deml dabei die Konsolidierung des Kreishaushalts und den Erhalt der stationären Versorgung in der Krankenhauslandschaft. Das Konzept des Landkreises erklärte Deml für gescheitert. Sie führte das hohe Defizit und den Patientenschwund an: In drei Jahren habe die Krankenhaus GmbH 5000 Patienten verloren, 46 Prozent der Patienten aus dem Landkreis lassen sich laut Deml außerhalb behandeln. "Wir brauchen ein anderes Konzept." Die Kandidatin setzt auf eine stärkere Kooperation mit "St. Barbara" und Verbünde über Landkreisgrenzen hinweg.
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