Von Heinrich Mayer |
07.01.2008
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Nittenau
Facetten eines großen Jubiläums
1000 Jahre Nittenau: Bürgersinn wurde bekräftigt - Momentaufnahmen aus 2007
Nittenau. So richtig deutlich wird das, was 2007 in Nittenau passierte, erst beim Durchblättern des Pressespiegels und des Veranstaltungsflyers. Die Stadt am Regen feierte ihre 1000-jährige urkundliche Ersterwähnung und sie tat dies mit einer außergewöhnlichen Vielfalt.
Bürgermeister Karl Bley zeigte sich beim NT-Bilanz-Gespräch erfreut und auch ein bisschen stolz. Die Ungewissheit in der Planungsphase was die zu erwartende Resonanz anbelangt, sei schon vorhanden gewesen, erinnerte er sich. Heute bestehe die Gewissheit, dass sich der Anspruch, das Festjahr ins Bewusstsein der Bürger zu bringen, erfüllt habe.
Der Heimat verbunden
Bley dankte allen, die mitgearbeitet haben und das waren eine Menge Leute, sei es in Vereinen, Organisationen oder bei der Stadtverwaltung. Auch Einzelpersonen haben einen Beitrag geleistet. Die Veranstaltungen selbst waren im Übrigen wirklich gut besucht. Daraus lasse sich eine Heimatverbundenheit der Bürger ableiten, resümierte Bley.
Zwar wurde der Heizungsbrand beim Neujahrsempfang im Jugendheim von Einigen als schlechtes Omen gewertet, doch so schnell wie die Feuerwehren das Malheur im Griff hatten, so zügig war es auch abgehakt. Dann begann das Festjahr richtig und es brachte hervorragend organisierte Großereignisse. Die Kultur wurde abgedeckt: Konzerte standen auf dem Programm, beispielsweise vom Orchester am Singgrün, das am 1. März 2008 wieder nach Nittenau kommt. Die Carmina Burana wurde gegeben, das Gastspiel der Weidener Max-Reger-Tage mit Professor Kurt Seibert sorgte für blendende Kritiken. Am 17. und 18. August 2008 ist eine Neuauflage in etwas anderer Form avisiert. In Erinnerung bleiben wird auch das grandiose Konzert des Kolping-Spielmannszuges zum 40-jährigen Bestehen.
Von Heinrich Mayer |
07.01.2008
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Nittenau
Facetten eines großen Jubiläums
1000 Jahre Nittenau: Bürgersinn wurde bekräftigt - Momentaufnahmen aus 2007
Bei den Geistern
Apropos Jubiläen: Die Kleintierzüchter feierten ebenfalls ihr "40-Jähriges". Der Theater- und Festspielverein lud zur 25. Geisterwanderung im Regental ein.
Die Palette reicht aber noch viel weiter. Rund zwölf Ausstellungen bereicherten das Veranstaltungsangebot, jeweils verbunden mit anspruchsvollen Vernissagen. Literaturabende fanden ihr Publikum. Die Schau des Gewerbeverbandes sei genannt, ebenso die Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche im Landkreis. Der Sport gehörte ebenfalls dazu. Das 16. Landkreissportfest ging in Nittenau über die Bühne und es war, so die einhellige Meinung, das bislang beste. Sehr gute Erinnerungen gibt es an das Schwanenrennen des Vereins der Partnerstädte, der auch noch einen Festabend organisierte.
Die Feier der Kinder
Hohen Besuch bekamen die beiden Kirchen: Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller erwies der Stadt seine Reverenz, gleiches tat der evangelische Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss. Die Kommune selbst setzte ebenfalls Marksteine im Programm. Das Kinderfest auf der Wiese beim Rathaus wurde ein Riesenerfolg. Der Ruf nach einer Neuauflage wird diesbezüglich immer lauter. Beim dreitägigen Bürgerfest lief alles wie am Schnürchen, wofür besonders die Vereine verantwortlich zeichneten. Große Anerkennung erhielten die Nittenauer für den Festzug, bei dem der Bürgersinn erneut deutlich zum Ausdruck kam. Entsprechend attraktiv kamen die zahlreichen Gruppen des Weges.
Von Heinrich Mayer |
07.01.2008
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Nittenau
Facetten eines großen Jubiläums
1000 Jahre Nittenau: Bürgersinn wurde bekräftigt - Momentaufnahmen aus 2007
Neue Ehrenbürger
Eine Honorierung erfuhr die Stadt dann beim eigentlichen Höhepunkt, dem offiziellen Festakt. Politiker aller Ebenen, von Europa, Bund, Land, Bezirk und Landkreis würdigten die Anstrengungen der Stadt am Regen und ihrer Bewohner. Mit Altbürgermeister Julius Schmatz und Stadtrat Josef Schiedermeier erhielten zugleich zwei verdiente Persönlichkeiten die Ehrenbürger-Würde.
Resümierend lässt sich sagen, dass die Nittenauer das Lob von außen verdient haben. Zumal auch die humoristische Seite nicht zu kurz kam. Andreas Proske und Gunther Reisinger brachten Musik-Kabarett und Bernd Regenauer setzte die fränkische Variante drauf. In der Silvester-Nacht wurde das Jubiläumsbuch wieder zugeklappt. Es wird fester Bestandteil der städtischen Annalen sein.
Die vor eineinhalb Wochen wegen gravierender Hygienemängel geschlossene Großbäckerei Müller-Brot ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren 21 Mal von der Lebensmittelüberwachung kontrolliert worden.
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