Drittes Benefizkonzert von "Vilseck gibt Hoffnung": Geld für aidskranke Kinder in Südafrika
Vilseck. Kunst für die Ärmsten der Armen: Bei seinem Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Ägidius nahm der Verein "Vilseck gibt Hoffnung" rund 2700 Euro an Spenden ein. Mit dem Geld sollen aidskranke Kinder in Südafrika unterstützt werden.
Die Künstler Maximilian Betz aus München (Kirchenorgel), die Regensburger Sopranistin Beate Griesbeck und der von Gerhard Kraus geleitete Kirchenchor Sorghof verzichteten auf ihr Honorar und stellten sich in den Dienst der guten Sache.
Die Spenden bekommt der oberpfälzer Missionar Pater Gerhard Lagleder, der in Südafrika eine Missionsstation betreibt. In dem Waisenhaus, das die Kemnatherin Susanne Stauffer leitet, leben Kinder, die ihre Eltern durch HIV verloren haben. "Diesen Kindern versuchen wir ein Stück Lebensqualität zu ermöglichen", betonte Vorsitzender Franz-Josef Einhäupl, der den Verein "Vilseck gibt Hoffnung" vor drei Jahren gegründet hat.
"Halleluja" zum Abschluss
Rund 200 Besucher waren in die Pfarrkirche St. Ägidius gekommen, um die Künstler beim Benefizkonzert zu erleben. Die Sopranistin Beate Griesbeck präsentierte Werke von Mozart und Dvorak. Dabei wurde sie an der Orgel von Maximilian Betz begleitet, der darüber hinaus Werke von Pachelbel, Buxtehude, Reger und Bach zum Besten gab. Den krönenden Abschluss bildete der Kirchenchor Sorghof unter Leitung von Gerhard Kraus mit Händels "Halleluja".
08.10.2007
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Vilseck
Die Ärmsten nicht vergessen
Drittes Benefizkonzert von "Vilseck gibt Hoffnung": Geld für aidskranke Kinder in Südafrika
Beate Griesbeck studierte Gesang an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg und ist als Gesangspädagogin unter anderem bei den Regensburger Domspatzen tätig. Maximilian Betz, der bereits zum dritten Mal bei einem Benefizkonzert in Vilseck war, erhielt seine grundlegende musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und studiert heute katholische Kirchenmusik und Konzertfach Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München.
In seiner Begrüßung hatte Vereinsvorsitzender Franz-Josef Einhäupl an die Bibelfigur des Lazarus erinnert und die Hilfsbedürftigkeit der Kinder in Südafrika in den Vordergrund gestellt. "Vilseck gibt Hoffnung" sei vor drei Jahren gegründet worden, um Gelder für die Waisenkinder in Mandeni zu sammeln. Dort betreibt Pater Gerhard Lagleder, der unter anderem in Regensburg und Weiden tätig war, ein Aids-Hospiz und ein Waisenhaus für Kinder. Dort leben zurzeit 39 Kinder, die ihre Eltern durch Aids verloren haben, misshandelt oder missbraucht wurden.
08.10.2007
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Die Ärmsten nicht vergessen
Drittes Benefizkonzert von "Vilseck gibt Hoffnung": Geld für aidskranke Kinder in Südafrika
Das kleinste Kind war gerade zwei Tage alt, als es im Blessed Gérard's Care Centre von Pater Lagleder abgegeben wurde. Um die Kinder, die nicht selten selbst mit dem tödlichen Erreger HIV infiziert sind, kümmert sich Susanne Stauffer aus Kemnath-Stadt, die seit zwei Jahren das Waisenhaus leitet. Welche Sorgen und Ängste die Kinder plagt und welche Wünsche sie haben, veranschaulichte Martina Beierl, die eine E-Mail von Susanne Stauffer vorlas.
"Über 40 Millionen Menschen leiden in Afrika an HIV", betonte stellvertretender Landrat Dr. Klaus Schwinger, der die Schirmherrschaft übernommen hatte. Er forderte die Zuhörer zu einer großzügigen Spende auf, "die der hochkarätigen Veranstaltung gerecht wird". Die Besucher zeigten sich spendabel, spendeten direkt nach dem Konzert 1300 Euro. Weitere 1400 Euro gingen nachträglich auf das Vereinskonto von "Vilseck gibt Hoffnung" ein.
13 000 Euro gesammelt
Seit seiner Gründung hat "Vilseck gibt Hoffnung" rund 13 000 Euro Spendengelder für das Missionsprojekt in Südafrika gesammelt. Mit einem herzlichen "Vergelt's Gott" bedankte sich Vorsitzender Einhäupl bei allen Spendern und Vereinsmitgliedern, die diese Summe möglich gemacht haben. Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Benefizkonzert in Vilseck zu Gunsten der Ärmsten der Armen in Südafrika geben.
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