Sulzbach-Rosenberg
Vom Ruhrpott in den Brauereihof
Weite Anreisen beim 21. Motorrad-Veteranen-Treffen in Fichtelbrunn - Ganze Familie dabei
Sulzbach-Rosenberg. (ge) Über 500 Kilometer mit dem alten Motorrad in die Oberpfalz, um in Fichtelbrunn zu feiern: Solche Fans gibt es nur beim Oberpfälzer Veteranenclub (OVC), der bei seinem 21. Treffen jede Menge Pokale ausgab. Schließlich hatten sich das die Fans, die zum Teil gleich vor Ort ihre Zelte aufschlugen, redlich verdient.
Der schiere Wahnsinn, wie sich die Leute drängten in Fichtelbrunn: Das tolle Wetter bescherte dem OVC einen Besucherandrang wie selten zuvor.. Gleich am Samstag galt es dann zur Mittagszeit schon, Pokale zu verteilen: Hubert Rödel nahm einen für die lautstarke Laverda-Connection Oberpfalz in Empfang.Reise per Gespann
Die weiteste Anfahrt konnte Helmut Brunner aus Herten im Ruhrgebiet vorweisen, der mit seinem Moto-Guzzi-T3-Gespann 517 Kilometer zum Treffen zurückgelegt hatte. Ihm folgten mit 250 Kilometern das BMW-Goliath-Gespann aus Paderborn und Friedrich Blos aus Schwarzenbach/Saale mit 150 Kilometern auf Puch SGS 250.
Die kleinsten Fahrzeuge waren die Vespa Supersprint Baujahr 1968 von Heiner Eisenbeiß und die Zündapp C50 Sport 1977 von Peter Jäckel aus Burglengenfeld mit je 50 Kubik, das größte die 1200er Indian Chief von Robert Kühnlein.
Abends gab es Pokale für die Clubs aus Riesa, Mertingen, Uffenheim, Gefrees, den MC Schupf und die Fischbikers aus Fischbach. Als ältestes Motorrad errang den Pokal die 1928er Schüttof von H. Fredrich, gefolgt von der 1930er DKW Luxus Sport von Paul Höpfner.
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