Test auf Augenhöhe für SV Etzenricht
Landesligist 1. FC Strullendorf gibt Visitenkarte ab
Etzenricht. (war) Auf der Suche nach der Idealbesetzung und der bestmöglichen taktischen Grundeinstellung hat Trainer Christian Stadler Gelegenheit, seinen Kader am Samstag um 16 Uhr einem erneuten Test zu unterziehen.Der Gegner für den SV Etzenricht ist vom Papier her dieses Mal gleichwertig, der 1. FC Strullendorf aus der Landesliga Gruppe Nord gibt die Visitenkarte ab. Mittlerweile dürften sich auch die Passformalitäten erledigt haben, so dass die SVE-Fans erstmals alle Neuzugänge auf eigener Anlage in Augenschein nehmen können.
Klassenerhalt geschafft
Kurz zum FC Stullendorf: Parallel zum SV realisierten die von Gerd Schimmer trainierten Oberfranken im Sommer 2006 den Aufstieg in die Landesliga. Die Parole für das erste Jahr nach dem Wiederaufstieg lautete "Klassenerhalt". Das Ziel wurde mit dem 15. Rang im 18er-Feld der Liga und 38 Punkten auch erreicht. Auf spektakuläre Neuzugänge hat der FC verzichtet. Nachrücker aus dem Juniorenbereich und der zweiten Mannschaft dominieren die gemeldeten Veränderungen im Aufgebot für die am 5. August gegen die Würzburger Kickers beginnende Saison.
Nicht überbewertet
Das Testspiel des SV am letzten Wochenende beim ambitionierten BOL-Aufsteiger Sorghof lief vom Ergebnis her nicht nach Wunsch. Allerdings wollen dies die Verantwortlichen des SV nicht überbewerten. Sechs oder sieben Auswechslungen nach der Pause wirkten sich nach einer 2:0-Führung durch zwei Treffer von Neuzugang Erdac Tonka negativ aus und begünstigten neben individuellen Fehlern die 2:5-Niederlage. Überdies hatte die Elf am Samstag und Sonntag zuvor intensiv trainiert.
Nach dem Spiel der Landesligaelf beginnt um 18 Uhr ein "Nostalgiespiel", das Josef Wexlberger mit ehemaligen Mannschaftskameraden vereinbart hat. Gegner der AH-Elf des SV sind ehemalige Spieler wie Miro Sindler, Frantisek Puchmertl, Didi Forster, Reiner Würf, Will Roth, Markus Burkhard, Markus Mehlis, Norbert Sieber, Martin Zobler, Thomas Zupfer, Josef Kellner, Markus Achhammer und die Paulus-Brüder.
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