Von (ppr) |
09.02.2012
| Netzcode: 3133728 | 25 Mal gelesen.
Nittenau
Damen atmen auf
Volleyballerinnen gewinnen Abstiegsduell gegen Marktoffingen mit 3:1
Die Nittenauer Volleyballdamen können aufatmen. Der 3:1-Sieg im Kellerduell gegen den FSV Marktoffingen brachte den ersehnten Befreiungsschlag.
Die Hoffnungen von Trainer Jakob Lehner, auf einen größeren Kader zurückgreifen zu können, blieben erneut unerfüllt. Susan Schelenz, Mittelblockerin fiel aus privaten Gründen aus. Natascha Rivera, Catha Jacobs und Lisa Spies, waren nur als Zuschauer dabei. Trainer Lehners Kader bestand aus acht spielfähigen Frauen. Alle wussten um die Wichtigkeit dieses Spiels. Im Kampf gegen den Abstieg zählte nur ein Sieg. Doch auch der FSV Marktoffingen wollte den letzten Tabellenplatz von den Nittenauern nicht übernehmen. Gegen den großen Kader wirkten die Acht aus dem Nittenauer Lager fast unscheinbar. Der erste Satz begann wie viele in den letzten Spiel endeten. Die Spielerinnen um die wieder genesene Mittelblockerin Barbara Hartl standen statisch am Feld, und auch der Gegner wollte nicht so recht ins Spiel kommen. Viele Aufschlag- und Annahmefehler sowie Bewegungslosigkeit in Abwehr und Block auf beiden Seiten machten den ersten Satz zu einem Trauerspiel, welches für den FSV das glücklichere Ende nahm: 27:25.
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Nittenau
Damen atmen auf
Volleyballerinnen gewinnen Abstiegsduell gegen Marktoffingen mit 3:1
"Keiner hätte diesen ersten Satz verdient gewonnen, wir nicht und der FSV nicht", ließ Trainer Lehner seinem Unmut freien Lauf. Doch letztendlich waren es Stellerin Stephanie Schloder und Außenangreiferin Maria Kraus, die nun das ewige Verlieren satt hatten, und die Dinge in die Hand nahmen. Ein ums andere Mal konnte Maria Kraus mit ihren Aufschlägen, Angriffen und in ihrer Funktion als Annahmechef punkten. Alexandra Denk brachte ebenfalls in Satz zwei und drei die gegnerische Annahme in die Bredouille. Mit 25:17 und 25:19 gewannen die Nittenauer die beiden Durchgänge.
Wenig glanzvoll, jedoch von Aufopferungsbereitschaft geprägt war das Spiel im vierten Satz. Doch eine altbekannte Schwäche überfiel das Team erneut: zu viele, unnötige Eigenfehler. Man begann die Mannschaft aus Marktoffingen, die schon am Boden schien, mit den eigenen Fehlern wieder aufzubauen. Die Damen vom FSV Marktoffingen führten mit 21:16. Die eingewechselte Stephanie De Georgi auf der Stellerposition brachte die Wende. Eine geschlossene Mannschaftleistung, die seit langem nicht mehr vom Nittenauer Team gezeigt werden konnte, brachte die Entscheidung. Das Nittenauer Team profitierte von der Schwäche der Gegner und fuhr den Sieg ein.
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