Sulzbacher Handballerinnen bejubeln 28:28-Unentschieden in Ismaning
Wie einen Sieg feierten die Bayernliga-Handballerinnen des HC Sulzbach ihren Punktgewinn am Samstag gegen den TSV Ismaning. Mit 28:28 (15:13) endete die Partie, die viele im Vorfeld für eine einfache Hausaufgabe für die Gastgeber gehalten hatten, und der HC Sulzbach stürmte jubelnd auf die Spielfläche. Buchstäblich in den letzten Sekunden gelang den Oberpfälzerinnen durch Petra Fleißner noch der Ausgleich.
Obwohl die Vorzeichen für dieses schwere Auswärtsspiel beim Spitzenteam nicht gerade vielversprechend waren - Maria Schlosser (Bänderverletzung), Vroni Herrmann (Erkältung) und Franzi Luber (Studium) fehlten - starteten die Sulzbacherinnen optimistisch, schließlich hatten sie nichts zu verlieren.
Nach schnellem 1:4-Rückstand stabilisierte sich die Abwehr der Gäste und Torfrau Babsi Viechtl bestätigte ihre gute Form der vergangenen Wochen. Im Angriff war man gezwungen lange zu spielen, denn mit den geringen Wechselmöglichkeiten im Rückraum lautete die Devise, "auf die richtige Chance warten und mit den Kräften gut wirtschaften!" Diese Spielweise schmeckte den Ismaningerinnen nicht so recht, denn die Herzogstädterinnen fanden immer wieder eine Lücke in der Deckung. Zur Pause lagen die Gastgeberinnen mit 15:13 vorne.
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08.02.2012
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Sulzbach
Ein gefühlter Sieg
Sulzbacher Handballerinnen bejubeln 28:28-Unentschieden in Ismaning
Nach dem Seitenwechsel gab überraschenderweise der HC Sulzbach den Ton an und ging mit 17:16 in Führung. In der Folgezeit spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach vier Toren in Folge sah der TSV Ismaning zwischenzeitlich wie der sichere Sieger aus. Der Drei-Tore-Unterschied hielt noch bis zum 26:23, ehe Sulzbach nochmals alles in die Waagschale warf und mit letzter Kraft kämpfte. Damit hatten die Ismaningerinnen nicht gerechnet, denn plötzlich stand es nur noch 27:26.
Beim Stand von 28:27 für die Oberbayern setzte HC-Trainer Klaus Eckl alles auf eine Karte. Offensive Deckung! Was sonst meist als Strohfeuer wirkungslos blieb, war diesmal ein cleverer Schachzug, denn die Oberpfälzerinnen zwangen den TSV Ismaning ohne Foul zu einem Ballverlust. Sechs Sekunden vor Schluss gab es Freiwurf für Sulzbach. Sandra Christlein passte zu Lisa Steiner, die legte ab auf Petra Fleißner und diese zögerte nicht lange und verwandelte die letzte Wurfmöglichkeit zum Endstand von 28:28.
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Sulzbach
Ein gefühlter Sieg
Sulzbacher Handballerinnen bejubeln 28:28-Unentschieden in Ismaning
Groß war dann die Freude bei den Herzogstädterinnen, doch schon am nächsten Tag gab es einen kleinen Dämpfer. Der ESV Neuaubing entführte beide Punkte aus Herzogenaurach (19:20) und baute den Abstand auf den HC Sulzbach auf vier Punkte aus.
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