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Weiden
Pomadige Spielweise bestraft
SV-Wasserballer scheitern im Pokal-Achtelfinale am Außenseiter SpVg Laatzen
Weiden. (prg) Das Wochenende begann für die Wasserballer des SV Weiden mit dem 13:11-Heimsieg gegen SC Wedding Berlin vielversprechend. 24 Stunden nach dem Erfolg in der Punkterunde erlebten die Nordoberpfälzer allerdings einen herben Rückschlag. Im deutschen Wasserballpokal kam im Achtelfinale das überraschende Aus.
Dabei war die Mannschaft von Trainer Irek Luczak als klarer Favorit zur SpVg Laatzen angereist. Der Bundesligaaufsteiger belegt in der Hauptrundengruppe B aktuell lediglich den letzten Platz. Wahrscheinlich war es dieser Umstand, der dazu verführte, den Gegner zu unterschätzen und den Weidenern zum Verhängnis wurde. Sie verloren mit 8:9 (4:2, 2:3, 1:2, 1:1, 0:1, 0:0) nach Verlängerung."Wir haben uns den Sieg nicht verdient. Die Laatzener waren die agilere und engagiertere Mannschaft", sagte Luczak nach Spielende. "Sie haben besser gekämpft und wurden am Ende mit dem Einzug ins Viertelfinale belohnt. Den verdienten Siegern kann ich nur meinen Glückwunsch aussprechen."
Seine Warnungen vor und während des Spiels, die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, zeigte offensichtlich keine Wirkung. Die SV-Mannschaft begann pomadig und kassierte schnell zwei Gegentore. Danach wurden die Weidener nur für kurze Zeit wach, ordneten das Spiel und erzielten fünf Treffer (2:5) in knapp fünf Spielminuten. Offensichtlich wurde auch die Leichtigkeit, mit der die Tore erzielt wurden, zum Problem für die Gäste. Die Konzentration ließ wiederholt nach und das Spiel der SV-ler verflachte erneut. Weiden musste den Ausgleich hinnehmen (5:5), ehe Sean Ryder den 5:6-Halbzeitstand markierte.
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