Von (pa) |
06.02.2012
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Amberg
Blutige Nase im Derby
EHC Mitterteich in Bestbesetzung gewinnt beim ERSC Amberg mit 8:5 - Michael Rister verletzt
Amberg. (pa) Eine enttäuschende Leistung bot der ERSC Amberg am Freitag im Oberpfalzderby gegen den EHC Mitterteich. Die Stiftländer profitierten von zahlreichen Fehlern der Löwen und gewannen dadurch nicht einmal unverdient mit 8:5.
Bei den Gastgebern kam bis auf Ponitz, Krieger und Trometer keiner auch nur an die Normalform heran.
Für Michael Rister war die Begegnung nach zweiwöchiger Verletzungspause schon in der 8. Minute wieder beendet. Der ERSC-Stürmer musste stark blutend mit gebrochenem Nasenbein nach einem bösen Check von Roman Göldner das Eis verlassen.
Auch für den Gäste-Spielertrainer war damit die Begegnung vorbei. Er kassierte eine Matchstrafe, und weil er danach auch noch auf Risters Bruder Matthias einschlug, eine zusätzliche Spieldauerstrafe. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Stefan Ponitz hatte bereits nach 80 Sekunden getroffen, aber der ehemalige Amberger Andreas Kraus ebenso schnell ausgeglichen.
Ein mögliches Überzahlspiel nach dem Foul an Rister "vereitelte" man selbst durch eigene, dumme Fouls. Ein Fangfehler von Dave Heymann leitete das 1:2 der Gäste ein, was aber Matti Swadzba noch vor der Pause egalisierte. 2:2 in einem zerfahrenen Spiel, aber alles noch im "grünen Bereich".
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Amberg
Blutige Nase im Derby
EHC Mitterteich in Bestbesetzung gewinnt beim ERSC Amberg mit 8:5 - Michael Rister verletzt
Den Mittelabschnitt läutete Daniel Krieger ein. Nach nur 44 Sekunden traf der Löwenstürmer zum 3:2, beim 4:2 von Ponitz leistete er kurz darauf die Vorarbeit. Nun deutete viel auf den im Vorfeld erwarteten Erfolg der Gastgeber hin, aber die Löwen setzten nicht entscheidend nach und bauten durch eigene Missgeschicke den Gegner wieder auf.
Mitterteich, das wie erwartet weitgehend komplett und in der gleichen Mannschaftsstärke wie der ERSC antreten konnte, kam in Überzahl zum dritten Treffer und nach einem kapitalen Fehler von Rothemund sogar zum Ausgleich.
Aber immer noch war man im Amberger Lager zuversichtlich, die Partie für sich entscheiden zu können.
Am Rande der Bande beobachtete der verletzte Spielmacher Zbynek Kukacka, dessen Heilungsprozess am geschädigten Auge positiv voranschreitet, das Geschehen auf dem Eis und machte gute Miene zum schlechten Spiel. Immer freundlich lächelnd schüttelte er zahlreiche Hände und gab geduldig Auskunft, während seine Mannschaft ohne den Allrounder ziemlich instabil wirkte: "Der Kuki war bei uns eben Herz und Hirn im Team", merkte Vizevorsitzender Frank Jacobi an.
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Amberg
Blutige Nase im Derby
EHC Mitterteich in Bestbesetzung gewinnt beim ERSC Amberg mit 8:5 - Michael Rister verletzt
Den Schlussabschnitt eröffnete erneut eine Aktion von Krieger, der diesmal allerdings nur das Lattenkreuz traf.
Dann kamen die knapp zwei Minuten, in denen Mitterteich das Spiel für sich entschied: Beim 4:5 - sogar in Unterzahl - und den Treffern bis zum 4:7 nutzten die Gäste drei Scheibenverluste der Löwen und jeder Schuss saß. Mit einer Auszeit konnte ERSC-Coach Michael Dippold zu diesem Zeitpunkt wohl noch Schlimmeres abwenden.
Amberg kam durch Ponitz noch auf 5:7 heran, aber das ganze Dilemma der Löwen spiegelte sich in den letzten Minuten wider: Zunächst wurde das vermeintliche 6:7 von Konschuh durch das ansonsten wirklich überzeugend leitende Schiedsrichter-Duo nicht gegeben, dann verhinderten weitere völlig unnötigen Strafen (Krieger, Heymann) eine mögliche Schlussoffensive, und just als Dippold Heymann zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor nahm, erzielte Gruhle mit einem Empty-Net-Goal seinen dritten Treffer zum 5:8-Endstand.
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