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Neuhaus
Mehr Geld für Schiedsrichter
Wintertagung der Fußballvereine im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund
Neuhaus. (obl) Ein Spiel dauert 90 Minuten. Im Vergleich dazu war die Winterarbeitstagung der Kreisklassen 4/5, A-Klassen 4/5 und B-Klassen 5/6/7 des BFV-Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund in rund 75 Minuten früher beendet als gedacht. Kreisspielleiter Max Habermann (Wolfsberg) handelte die Tagesordnungspunkte im Sportheim des SV Neuhaus/Rothenbruck sehr zügig ab.
Auf die Spielabbrüche im gesamten BFV-Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund (vier an der Zahl, davon je einer in der Kreisklasse 5, A-Klasse 4 und A-Klasse 5) ging Habermann nicht mehr im Detail ein, sagte nur soviel in Richtung der Vereine: "Es ist nicht hinnehmbar, was seit Sommer gelaufen ist. Bitte sorgt dafür, dass sich das schnellstens bessert. Es ist höchste Zeit."Zur der oft überzogenen Kritik an den Schiedsrichtern merkte der Kreisspielleiter an: "Wir wissen schon, dass wir gute und schlechte Unparteiische haben. Ihr müsst den Schiedsrichtern schon mal einen Fehler eingestehen. Bitte helft mit, damit wir wieder auf ein normales Level kommen." Um in Sachen Pass- und Spielrecht fit zu sein, wird Ende Februar/Anfang März (der genaue Termin steht noch nicht fest) im Sportheim des TSV Lauf eine entsprechende Schulung angeboten.
Kreisschiedsrichterobmann Stefan Stadelmann (Hersbruck) brachte die aktuelle Situation im Schiedsrichterwesen auf den Punkt: "Die Probleme werden immer schlimmer, weil uns Schiedsrichter ab 20 Jahren fehlen. Viele sind über 60." Deshalb bat er die Vereine - auch in der Vorschau auf die nun geplanten Neulingslehrgänge - "uns welche zu schicken". Ansonsten könnten in absehbarer Zeit nicht nur B-Klassen-, sondern auch A-Klassen-Spiele der Herren und Spiele im Juniorenbereich nicht mehr mit geprüften Schiedsrichtern besetzt werden.
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