FREIHUNG
Edle Nüsse
Familie Schmidt findet Halbedelstein in Walnuss
|
| Peter (links), Kathrin und Constantin lieben kalifornische und französische Nüsse. Bilder: Luger |
"Wir haben jetzt tagelang nach einer Erklärung gesucht, aber es bleibt ein Rätsel", sagt Kathrin Schmidt. "Ein Streich kann es nicht sein, wir wohnen hier alleine im Haus. Und die Walnuss stammt hundertprozentig aus einer von uns beim Discounter gekauften und geöffneten Tüte." Eine Recherche im Internet ergab einen Treffer: Das gleiche Erlebnis hatte schon mal jemand. Handelt es sich vielleicht um einen PR-Gag der Firma? Dann müsste es aber mehr Internet-Treffer geben. Denn ein PR-Gag macht ja nur Sinn, wenn er bekanntgemacht wird.
"Wir dachten auch schon daran, ob nicht eine Elster den Edelstein gestohlen hat, und er auf einer Walnuss-Blüte gelandet ist", erzählt Peter Schmidt. "Und dann ist die Nuss um den Stein rundherum gewachsen." Tja, bleibt denn ein Stein bei Wind und Wetter so lange auf einer Blüte ruhig liegen?
|
| Das sind die zwei original Walnusshälften mit dem ominösen Halbedelstein. |
"Vielleicht war es ja ein Arbeiter der Nuss-Plantage, der das arrangiert hat", sinniert Kathrin Schmidt. "Es gibt doch auch Botschaften in kubanischen Zigarren!" Das wäre dann ein humorvoller Mensch in Kalifornien oder Frankreich gewesen. Im Nussteller der Schmidts waren Nüsse aus drei Tüten von verschiedenen Firmen vermischt - aus welcher Tüte die "edle Nuss" stammt, ist deshalb nicht klar.
Natürlich gibt es Überraschungsnüsse bei diversen Händlern zu kaufen, aber Familie Schmidt versichert, dass ihnen niemand eine derartige Scherz-Nuss unterjubeln konnte. Deshalb interessiert es sie, ob eventuell ein OWZ-Leser etwas zum Thema beitragen kann. Wenn ja, bitte bei der OWZ-Zentralredaktion melden (Telefon 0961/85-323, E-Mail redowz@zeitung.org). (lu)
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.



versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren























