Von Bürgerreporter/in Helmut Wolf  |  08.02.2012  | Netzcode: 3133366  |  328 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Weiden

Hungrige Wildenten im Dauerfrost

Sie trotzen Eis und Schnee

Bild zu Hungrige Wildenten im Dauerfrost
Die hungrige Rasselbande stürzt sich auf die herunterfallenden Brotbrocken.
Diese Wildenten geben mir/uns immer wieder neue Rätsel auf. Hier bei der Brücke an der Weigelstraße kann man tagtäglich Leute beobachten, die den schwimmenden Kerlchen jede Menge Brot- und Semmelbrocken ins Wasser werfen. Ich mach auch solche Winterfütterung, komme aber sogleich zu dem Rätsel, welche uns die Tiere in diesem äußerst frostigen Winter aufgeben. Ist die Fütterung notwendig, oder kommen sie auch so durch den Winter? Gescheite Leute sagen, sie brauchen keine Fütterung, kommen auch ohne die Menschen über solch harte Winter. Was ist nun richtig?

Schon das Zuschauen hier am Wasser, wo die Ufer immer mehr vereisen und den Bachlauf und die Strömung kleiner machen, belohnen dafür dass man zusätzliche Futterrationen herschafft. Die Enten brauchen wohl das eiskalte Wasser wie wir die Luft zum Atmen, denn sie halten sich grundsätzlich tagsüber immer nur in ihrem Element, dem Wasser auf.

Eines der geknipsten Fotos zeigt einen riesigen Schwarm der ganzen Rasselbande bei einer Fütterung. Jeden Winter bietet sich dann das gleiche, lustige Schauspiel hier am Wasser – wo wir Menschen nicht einmal mit Füßen eintauchen möchten. Klug von der "Schöpfung", dass sie der größten Kälte trotzen.

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