Von Bürgerreporter/in Petra Scharf  |  08.02.2012  | Netzcode: 3133248  |  292 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Amberg

Stellvertretende Pflegedirektorin nach fast 42 Jahren Tätigkeit im Klinikum St. Marien verabschiedet

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Die über alle Berufsgruppen hinweg beliebte stellvertretende Pflegedirektorin Agnes Emerig tritt zum 1. Februar in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein.
Dieser Abschied ist vielen Mitarbeitern im Klinikum St. Marien nicht leicht gefallen: Die über alle Berufsgruppen hinweg beliebte stellvertretende Pflegedirektorin Agnes Emerig tritt zum 1. Februar in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein. Mit vielen warmherzigen Worten wurde sie im Rahmen einer Abschiedsfeier vom stellvertretenden Vorstand Manfred Wendl, der Pflegedirektorin Kerstin Wittmann, ihrer langjährigen Kollegin Anita Bauer, dem Personalratsvorsitzenden Reinhard Birner und einer Vielzahl weiterer Klinikumsmitarbeiter verabschiedet.

Der Verwaltungsratsvorsitzende Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer ließ es sich nicht nehmen Frau Emerig nach nahezu 42 Dienstjahren im Klinikum St. Marien persönlich zu verabschieden.
Dankbarkeit sei der Schlüssel zur Schatzkammer unseres Lebens, so seine Worte. Frau Emerig, von ihm liebevoll als Urgestein der Pflege tituliert, verdiene diese Dankbarkeit. Sie verdiene sie als Vorbild, für die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder als helfende Hand bei der Versorgung und Pflege von Patienten.

Besonders habe er geschätzt, dass sie sich nie für kleine Arbeiten zu schade gewesen sei, auch wenn sie als stellvertretende Pflegedirektorin die Mitverantwortung für große Dinge getragen habe.

Stellvertretender Vorstand Manfred Wendl betonte in seiner Abschiedsrede, dass sich Frau Emerig in den vielen Jahren immer einsatzbereit gezeigt habe und sich mit größter Loyalität für die Fortentwicklung des Klinikums eingebracht und die Wandlung des Klinikums vom städtischen Krankenhaus zu einem modernen Hightech-Medizinbetrieb aktiv begleitet hat. Er skizzierte kurz die bemerkenswerte berufliche Entwicklung von Frau Emerig, die bereits in sehr jungen Jahren Führungsverantwortung übernommen hat.

Im April 1970 begann sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester am Klinikum und übernahm 1974 bereits ihre erste Leitungsfunktion im Klinikum. Konsequent ging Frau Emerig ihren Weg und wurde nach verschiedenen Weiterbildungen 1990 zur stellvertretenden Pflegedienstleitung ernannt. In dieser Funktion hat sie in den letzten 20 Jahren die Entwicklung des Klinikums mit bestimmt.

Stellvertretender Vorstand Manfred Wendl dankte ihr für ihre wertvolle Arbeit am Klinikum, die immer von hohem Fachwissen, Einsatzbereitschaft, Motivation und Loyalität geprägt war, so dass es allen eine Freude war, mit Frau Emerig zusammenarbeiten zu dürfen.

Pflegedirektorin Kerstin Wittmann startete ihre Abschiedsworte mit der Frage: „Frau Emerig, als Sie am Klinikum St. Marien angefangen haben, hätten Sie sich da vorstellen können, dass Sie über 40 Jahre hier ausharren würden? Sicher nicht! Aber das Klinikum und auch ich sind froh darüber, haben sie doch immer in vorbildlicher Weise die Interessen des Klinikums und insbesondere der Pflege vertreten. Für mich persönlich waren sie zudem immer eine ideale Ergänzung und ich denke gemeinsam konnten wir in den letzten Jahren im Klinikum viel bewegen.“


Der Personalratsvorsitzender Birner dankte Frau Emerig mit persönlichen Abschiedsworten und stellte die Bescheidenheit und die Aktivität und Initiative heraus, die er zu schätzen gelernt habe.

Zum Schluss bedankte sich auch Frau Emerig für die wunderbare Zeit und die wunderbaren Menschen, die sie hier im Klinikum erleben durfte, mit den Worten: „Für das Klinikum wünsche ich mir, dass immer „mindestens die schwarze Null“ steht. Dass die Markeninhalte des Klinikums „Medizin, Menschlichkeit, Miteinander“ immer mehr gelebt werden. denn die Zeiten werden sicher nicht einfacher und nur „Einigkeit macht stark“. Ihr besonderer Dank galt Frau Wittmann, die ihr auch in schweren Zeiten immer beigestanden habe und die sie immer als einen ehrlichen, aufrechten und humorvollen Menschen geschätzt habe.

Ihrer Nachfolgerin Katja Rösner, überreichte sie mit einem Schmunzeln ein Metermaß: „Das ist als Erinnerung gedacht, für alles das richtige Maß zu finden. Für Sie persönlich das richtige Maß zwischen Arbeit und Freizeit. Im Umgang mit den Kollegen und Mitarbeitern das richtige Maß in Gesprächen und das richtige Maß bei Entscheidungen.“


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