AMBERG
Derby verloren
Schwarzes Wochenende für ERSC Amberg
Böse eins auf die Nase bekam Eishockey-Landesligist ERSC Amberg am vergangenen Wochenende. Das prestigeträchtige Derby zuhause gegen den EHC Stiftland verlor man 5:8 und beim EV Pegnitz gab es mit 2:5 ebenfalls nichts zu erben.360 Zuschauer im Amberger Eisstadion wurden Zeugen einer hartumkämpften Partie gegen die Stiftländer. Überschattet wurde die Partie von einem Nasenbeinbruch, den sich Michael Rister zuzog. Die kampfstarken Gäste wollten unbedingt Revanche für die Heimniederlage und agierten von Beginn an bissig.
Konnten die Amberger die Partie in den ersten beiden Dritteln noch ausgeglichen gestalten, so änderte sich dies im Schlussdrittel schlagartig. Innerhalb von zwei Minuten erzielten die Gäste drei Treffer und gingen mit 7:4 in Führung. Danach konnten die Gastgeber zwar noch verkürzen, aber die Stiftländer setzten noch einen Treffer drauf. Bei Amberg machte sich das Fehlen von Spielmacher Zbynek Kukacka nachteilig bemerkbar.
In der Sonntagspartie unterlagen die Oberpfälzer beim EV Pegnitz mit 2:5 Toren. Aufgrund zahlreicher verletzter Spieler konnte der ERSC-Coach nur zehn Feldspieler aufbieten.
Die Franken gestalteten die Partie in den beiden ersten Dritteln überlegen und führten mit 5:1 Toren. Im letzten Spielabschnitt konnte Amberg zwar noch verkürzen, aber zu mehr reichte er nicht. (jr)
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