Binärer Dreck
Frauen verfügen bekanntlich über ein ganzes Repertoire von Gefühlen, denen sie weitgehend unberechenbar unterliegen. Nur bei einem Thema denken sie seltsam binär, also nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip: Beim Thema Sauberkeit.Wäsche zum Beispiel kann für eine Frau nur "sauber" oder "dreckig" sein. Wir Männer indes wissen, dass es unendlich viele Zwischenstufen zwischen sauber und dreckig gibt.
Ein Handtuch zum Beispiel kann man zuerst zum Abtrocknen des Gesichtes benutzen, dann als Duschtuch für den Rest des Körpers, dann als Vorleger am Boden vor der Dusche und am Ende des Betriebszyklus schließlich noch als Staubtuch.
Oder ein T-Shirt: Zuerst trägt man es in der Arbeit, dann daheim, dann zum Heimwerken. Dann sollte man es anziehen, wenn man daheim ein Nudelgericht mit Tomatensoße isst. Und zum Abschluss taugt es immer noch zum Reifen wechseln. Erst dann ist es dreckig genug, dass sich die Wäsche auch lohnt. Ist doch eigentlich logisch. Ja oder Nein?
Ihr Harald Mohr
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
zum Thema


versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren























