Von Bürgerreporter/in Eva Maier  |  19.10.2011  | Netzcode: 3008485  |  252 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Amberg-Sulzbach

AOVE-Taschengeldbörse startet

Jugendliche und Senioren "arbeiten" zusammen

Bild zu AOVE-Taschengeldbörse startet
AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer (rechts), Interkommunaler Jugendpfleger Michael Tittmann und Monika Hager stellen die Taschengeldbörse vor.
Bald brauchen Schülerinnen und Schüler in den AOVE-Gemeinden nicht mehr Mama, Papa oder die Großeltern um ein paar Extra-Euro zu bitten. Denn ab sofort gibt es die AOVE-Taschengeldbörse. Das Projekt im Rahmen von „Nachhaltige Lebensräume für Kinder und Jugendliche gemeinsam schaffen und gestalten“ wird gefördert durch Mitteln des Bayerischen Umweltfonds und der AOVE-Kommunen Edelsfeld, Freudenberg, Freihung, Gebenbach, Hahnbach, Poppenricht, Schnaittenbach und Vilseck.

In Kooperation mit den Senioren- und Jugendbeauftragten der Kommunen wurde unter Regie von Interkommunalem Jugendbeauftragten Michael Tittmann die Idee zu dem Projekt geboren, bei dem Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren Menschen im häuslichen Alltag unterstützen. Das können Senioren, aber auch Familien oder Berufstätige sein. Die Art der Arbeit sind einfache Tätigkeiten, ohne besondere Qualifikationen, wie Einkaufen, Straße kehren, Schnee räumen, Computerhilfe usw.

Bei der AOVE-Taschengeldbörse gehe es aber nicht ausschließlich um Geld, so AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer. „Es geht uns auch um die soziale Komponente - dem Austausch zwischen den Generationen“, informiert sie. Begeistert von dem Projekt zeigt sich auch Monika Hager von der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“. „Das ist genau das, was wir brauchen“, bestätigt sie. Viele Senioren suchen jemanden, der ihnen helfen kann. Die jungen Menschen entlasten Hilfe suchende Personen durch ihre Tätigkeiten, jedoch sollen sie auch ins Gespräch mit ihnen kommen und so ein Netz aufbauen, von dem beide Seiten profitieren.

Ansprechpartner vor Ort sind die jeweiligen Seniorenbeauftragten der Gemeindeverwaltungen. Jugendliche und ihre "Arbeitgeber" müssen sich zuerst in der jeweiligen Gemeinde anmelden und werden in eine Kartei aufgenommen. Der Seniorenbeauftragte vermittelt dann passgenaue Unterstützung.

Die Idee der Taschengeldbörse stößt auf Begeisterung. "Wir haben schon mehrere Anfragen von Jugendlichen und Erwachsenen", freut sich Waltraud Lobenhofer. Sie vermutet aber noch ein großes Potenzial, da die Öffentlichkeitsarbeit zu dem Projekt mit Flyern und Plakaten jetzt erst startet. Des weiteren stellt Jugendpfleger Tittmann die Taschengeldbörse in den Schulen vor. Nähere Informationen auch unter www.aove-taschengeldboerse.de. Hier können sich Jobsucher und -anbieter über das Internet anmelden. Insbesondere für Senioren stehen die Seniorenbeauftragten der Kommunen oder Michael Tittmann unter 09661/52858 oder 0151/27585991 zur Verfügung.



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