Freudenberg-Lintach
Chancen und Tücken des Internets
AOVE-Frauennetzwerk klärte auf
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| Monika Hebeisen, Projektleiterin AOVE-Netzwerk Synergia, stellt Fabian Scheidmadel und Bernd Zweck als Referenten vor. |
Projektleiterin Monika Hebeisen freute sich, mit Fabian Scheidmadel und Bernd Zweck von der gleichnamigen Marketingfirma kompetente Referenten vorstellen zu können, die anschaulich Chancen und Fallstricke beim Online-Marketing präsentierten.
Dass es fast nicht mehr „ohne“ geht, zeigen die steigenden Zahlen der Internetnutzer. Fast 75 Prozent aller Deutschen gehen regelmäßig ins Internet. Dabei verbringen Männer durchschnittlich täglich 150 Minuten und Frauen zirka 123 Minuten im Netz, so Bernd Zweck. Zunehmend nutzen auch ältere Menschen das Netz, so dass Online-Marketing immer wichtiger wird. Dabei aber gilt es darauf zu achten, klärte Fabian Scheidmadel auf, welche Informationen man weitergibt und welche Webverzeichnisse man nutzt. Der Vorteil der Webverzeichnisse liege darin, dass man keine eigene Webseite benötige und oftmals bessere Positionen bei Suchergebnissen erreiche. Nachteilig ist, so der Redner, dass ein Profil oft schwer löschbar ist, jedes Verzeichnis aktuell gehalten werden muss, manchmal bei fragwürdigen Anbietern versteckte Kosten auftreten und es mitunter keine Hervorhebung der eigenen Präsenz gibt.
Steigende Nutzerzahlen gibt es auch bei den sozialen Netzwerken, so sind in Deutschland 23 Prozent der Gesamtbevölkerung bei Facebook registriert. XING, erklärte Scheidmadel, sei die Web-Plattform vorrangig für Geschäftskontakte. Derzeit nutzen kapp 11 Millionen Mitglieder dieses Netzwerk. Als Vorteile präsentierte der Redner das leichte Knüpfen von Kontakten, man kann schnell sein Netzwerk erreichen, auch Veranstaltungshinweise und Werbung ist möglich. Nachteilig ist das oft bedenkliche Verhältnis zum Datenschutz zu sehen, auch die negative Wirkung bei zu geringer Aktualität kleiner Anzahl von „Fans“ oder durch Spam-Kommentare sei nicht zu vernachlässigen. Zielgruppe für die arbeitsaufwendige Nutzung, so Scheidmadel, seien vor allen Dingen jüngere Personen.
Bei einer eigenen Webseite sei eine konsistente Gestaltung sowie auf eine gute Struktur bei der Navigation zu achten. Wichtig sei eine Verschlagwortung mit nicht zu vielen Keywords und eine kurze Beschreibung für die Suchmaschinen. Optimal sei auch eine Verlinkung von Webseiten Dritter auf die eigene Präsenz.
Als klassische Werbung im Internet führte Zweck die Bannerwerbung oder Google-Addwords auf. Internetwerbung ist im Vergleich zu Printwerbung Zielgruppengerechter steuerbar, die Bezahlung erfolgt nur bei Kundenfeedback. Allerdings, so der Referent, wird diese Art von Werbung oftmals als störend angesehen und ist erst ab einem gewissen Umfang sinnvoll.
Werbemails und Newsletter, die unter die Kategorie E-Mail-Werbung fallen, sind gut, um Kunden auf dem Laufenden zu halten, sind billiger als Printwerbung und haben potentiell eine große Reichweite. Wichtig sei aber, nur aktuelle Inhalte weiter zu geben. Nachteilig kann sich auswirken, dass nicht angeforderte Mails als störend empfunden und oft ungelesen gelöscht werden.



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